Brechdurchfall

Brechdurchfall

Eine häufige Erkrankung die die Verdauung betrifft ist der Brechdurchfall. Dabei ist er für die betroffenen unangenehm und kaum kontrollierbar mit Toilettengängen verbunden.

Symptome sind Erbrechen, Durchfall, Übelkeit, Schwindel und Brechreize. Dabei erkrankt jeder Deutsche im Schnitt sogar mindestens einmal an einem Brechdurchfall.

Dabei gibt es viele Ursachen für den Brechdurchfall. Häufig wird er durch die eingenommen Nahrung ausgelöst die meist nicht hygienischen Vorschriften entsprach oder gar nicht mehr frisch war. Der Körper reagiert dann mit dieser Abstossreaktion.

Wie verhindert man Brechdurchfall?

Brechdurchfall führt zum häufigen Aufsuchen der Toilette.

Brechdurchfall führt zum häufigen Aufsuchen der Toilette.

Auch Keime und Bakterien können ihn auslösen, wenn man bei der Zubereitung von Essen oder nach dem Toilettenbesuch vergisst sich die Hände gründlich mit Wasser und Seife zu Waschen. Denn diese mangelnde Hygiene führt häufig dazu, dass man sich mit Bakterien oder Viren ansteckt.

Die Noroviren sind bekannt dafür einen Brechdurchfall auszulösen. Das Tükische an ihnen ist, dass sie besonders hartnäckig sind und stark ansteckend. So kann man Noroviren nur schwer abtöten, da sie sehr widerstandsfähig sind. Sie können sogar über 2 Wochen auf getragener Kleidung überleben und weitere Menschen anstecken. Hier gilt also eine besondere Hygiene im Umgang mit angesteckten Personen.

Häufig nützen auch Desinfektionsmittel zur Hygiene gegen diese aggressiven Viren nicht. Besonders häufig kommen sie in Krankenhäusern, Kindergärten Schulen und Altenheimen vor. Es kommt dann zu einer Magen-Darm-Grippe-Welle die auf viele Personen in dem Umkreis und auf Angehörige, Eltern der Kinder überspringt.

Eine Therapie die gegen Noroviren hilft existiert nicht.

Wer sich mit den Noroviren infiziert hat sollte darauf achten andere nicht anzustecken. Regelmäßiges Händewaschen nach dem Toilettenbesuch ist hier noch mehr Pflicht als sonst.

An einem Impfstoff wird bisher noch geforscht. Problematisch ist, dass das Immunsystem nicht dauerhaft Antikörper gegen diese aggressiven Viren bilden kann.

Das Virus verteilt sich schnell. Selbst wenn man gerade erfolgreich geheilt wurde kann man sich sofort erneut anstecken, aufgrund mangelnder Antikörper. 10 Viren reichen schon aus um den Organismus mit dem Norovirus anzustecken.

Neben den Noroviren gibt es auch Bakterien die häufig den Brechdurchfall auslösen. Der bekannteste Vertreter sind die Salmonellen. Sie treten häufig auf Lebensmitteln tierischer Herkunft wie Eiern auf, aber auch Fisch kann betroffen sein.

Salmonellen

Bakterien und Viren verursachen Brechdurchfall.

Bakterien und Viren verursachen Brechdurchfall.

Die Salmonellen trifft man überall an, aber gerade bei hoher Temperatur werden sie besonder aktiv und vermehren sich rasant. In der Küche sollte man große Hygiene bei der Zubereitung von Speisen beachten. Die Bakterien sitzen häufig in Rillen von Schneidebretten fest und auf Messern. Hier sind Plastikbrettchen hygienischer die man in die Spülmaschine stecken kann als Holzbretter zum Schneiden. Bereitet man Speisen zu die mit den Salmonellen versetzt sind können sich diese so bei der Zubereitung rasch verbreiten.

Heißes Wasser und Spülmittel helfen dabei die Bakterien größtenteils zu entfernen.

Auch Speisen die nicht erhitzt werden sind besonders anfällig für Salmonellen. Ab 70°C sterben die Noroviren und Salmonellen sowie andere Krankheitserreger ab. Auf gekochten oder gebacken Speisen kann man sie also so gut wie ausschließen. Gefährlicher sind Puddings etc. die nicht gekocht sind. So kommt es häufig in Seniorenheimen zu rechten Epidemien von Salmonellen. Diese schwächen das Immunsystem und gerade ältere und auch jüngere Menschen wie Babys sind besonder anfällig für sie. So kann das Erkranken sogar lebensgefährlich werden.

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