Fitness im Freien

Fitness im Freien

Fitness im Freien schärft die Sinne.

Fitness im Freien schärft die Sinne.

Fitness im Freien ist gerade bei gutem Wetter eine Alternative zum Fitnessstudio. Viele bevorzugen auch beim Laufen die freie Natur, die abwechselnde Kulisse beim Laufen anstelle des monoton Laufens auf dem Laufband bei dem man sich faktisch keinen Meter vorwärts bewegt und nur Musik, TV oder einen einen Gesprächspartner zur Abwechslung hat.

Allergiker sollten jedoch beim Sport im Freien einige Dinge beachten.

Auch Workout-Gruppen im Freien auf der Wiese im Park sind möglich. Viele Parks bieten auch kleine Training-Parcours an oder Trainingsgeräte wie man sie in abgewandelter Form aus dem Fitnessstudio her kennt.

Gerade Ausdauertraining lässt Pfunde purzel und kräftigt das Herz-Kreislauf-System.

Trainieren im Freien schärft die Sinne

In Japan nutzt man sogar gezielt Training im Freien. So ist in der dortigen Gesundheitsvorsorge die Nutzung von speziellen Heilwäldern Tradition. Man spricht auch vom Waldbaden, dem „Shinrinyoku“. Durch die optischen Reize wie Sonne, sensorischen wie Regen und Wärme, Wind werden die Sinne geschärft und der ganze Körper angesprochen.

Auch einfache Übungen wie Liegestütze im Freien fühlen sich ganz anders an mit den Grashalmen unter den Handflächen und dem Geruch vom frischen Gras und Blumen in der Nase.

Allergiker sollten hier jedoch eine mögliche Pollenbelastung entsprechend dem Pollenflugkalender beachten und meiden.

Beim Fitness im Freien gilt wie im Fitnessstudio, dass man ausreichend trinkt. Gerade an heißen Tagen kann Sport im Freien unter der prallen Sonne besonders schweißtreibend sein.

Was man beachten sollte

Mit einen Trainingspartner oder Laufpartner macht Training im Freien doppelt soviel Spass und fällt leichter da die Motivation steigt und die Zeit schneller beim Laufen vergeht.

Mit einen Trainingspartner oder Laufpartner macht Training im Freien doppelt soviel Spaß und fällt leichter da die Motivation steigt und die Zeit schneller beim Laufen vergeht. Auch helfen geregelte Lauftermine dabei das Training konsequent durch zu ziehen. So kann man sich gegenseitig motivieren und kontrollieren.

Auf Alkohol sollte man wie bei jeder Diät verzichten.

Für alle die überfüllte Fitnessstudio nicht mögen ist ein entspanntes Joggen in der freien Natur, im Wald, am See etc. gerade zu entspannend ohne große Menschenmengen und stickiger Luft in Studiohallen.

Trainiert man in erster Linie Ausdauer ist eine kohlenhydratehaltige Nahrung mit Nudeln, Reis oder Kartoffeln vor dem Training optimal. So isst man etwa 2 Stunden vor dem Training ohne fettige Soßen, dafür aber mit Gemüse als Beilage.

Nach dem Training kann eine Banane den Elektrolyt-Haushalt wieder ausgleichen. Auch ein Bananen-Sorbet ist hier ein leckerer Snack an einem heißen Trainingstag.

Auf Dehnübungen vor den Training in Form von Streching, Ausfallschritten sollte man nicht verzichten. So kann man Verletzungen vorbeugen. Wer frisch mit dem Training beginnt oder neu einsteigt, sollte sich auch nicht überfordern und langsam die Trainingszeiten und Laufstrecken steigern.

30 Minuten sind für den Anfang vollkommen ausreichend.

So lassen sich Frust und Motivationsmängel vermeiden.

Für das Training draußen ist auch passende Kleidung wichtig. An heißen Tagen atmungsaktive Shirts und Shorts und an kalten, regnerischen Tagen Kleidung die Feuchtigkeit abweist und warm hält. So lassen sich Erkältungen beim Sport vermeiden.

Muskulatur

Gut trainierte Muskeln beugen auch Verspannungen im Alltag vor. Sie helfen bei einer guten Körperhaltung und regen die Bildung vom Botenstoff Myokin Interleukin-6 an. Dieser hilft beim Abbau von gefährlichen Bauchfett. So kann Diabetes, Arterienverkalkung und die Bildung vom Tumor-Nekrose-Faktor (TNF, ein entzündungsfördender Stoff) im Blut vermieden werden.

Klimmzüge

Selbst Kraftraining kann man im Freien einfach durchführen. Gibt es ein Trainingsgerät nutzt man einfach einen stabilen Baumast für Klimmzüge. Der Fall aus einem Handstand ist auf dem weichen Gras ebenfalls ungefährlicher.

Planks

Auch Kniebeugen oder Plank (Unterarmstütze) sind optimal für den Sport draußen. Bei den Panks stützt man das Körpergewicht auf den angewinkelten Unterarmen ab und hält die Spannung bei gestreckten Beinen und Rücken.

Hüftöffner

Geht man bei einem Ausfallschritt (ein Bein vorn, eines hinten) nicht nur in die Knie sondern dreht dabei den Oberkörper mit den zu den Seiten ausgestreckten Armen abwechselnd in eine Richtung spricht man von einem Hüftöffner der die gesamte Rumpfmuskulatur stärkt.

Hoher Stütz

Stützt man sich auf einem Arm ab und streckt den anderen nach vorn kann man so dem Trainingspartner die Hand reichen und gemeinsam die Hüfte und den Rumpf gegenseitig stärken.

Der Pistol

Die Pistol-Übung ist ebenfalls eine gute Partnerübung der andere Partner hält die Arme des anderen, während dieser ein Bein nach vorn durchstreckt und in der Hocke versucht weiter nach unten eine Kniebeuge durchzuführen. Durch den Halt des Trainingspartner wird ein Umfallen vermieden.

Ausfallschritt zur Seite

Die Koordination kann man durch einen Ausfallschritt zur Seite fördern. Dabei wird ein Bein zur Seite durchgestreckt und das Gewicht auf die andere Seite verlagert in dem man runter geht.

Ausfallschritt nach hinten

Man legt ein Bein nach hinten auf eine Bank oder einem Baumstamm ab und hält die Balance. Nun geht man vorsichtig in die Knie und wieder hoch.

Dehnung des Körpers

Bei einer anderen Dehnübung geht man mit einem Bein durchgestreckt nach hinten und stützt den Arm der gleichen Körperseite auf dem Boden ab. Das andere Bein bleibt senkrecht auf dem Boden und der Arm dieser Körperseite wird nach oben gereckt. Der Kopf folgt der Bewegung. So kann man den ganzen Körper ausgiebig dehnen.

Diagonaler Squat

Man geht in die Hocke und legt einen Arm über das andere Schienbein. Jetzt streckt man die Hand dieser Seite nach oben Weg und lässt den Blick folgen. So trainiert man Beinmuskeln und Schultergürtel.

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