Flohsamen

Flohsamen

Flohsamen enthält ähnlich wie Leinsamen viele Ballaststoffe und eignet sich so gut zum Abnehmen.

Flohsamen enthält ähnlich wie Leinsamen viele Ballaststoffe und eignet sich so gut zum Abnehmen.

Die Diät mit Flohsamen basiert auf den in den Samen enthaltenen Quellstoffen und Ballaststoffen. So nutzt man Flohsamen zur Regulierung des Stuhlganges, aber auch als Abführmittel.

Aber auch für eine Diät kann man sie nutzen, da Flohsamen viele Ballaststoffe enthalten und so lange satt halten und eine gesunde Darmflora fördern.

Die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt die Aufnahme von 30 bis 40 Gramm Ballaststoffen in Form von Vollkornprodukten und Gemüse.

Schon im 12. Jahrhundert wurden Flohsamen von Hildegard von Bingen zum Entschlacken und Entgiften des Körpers empfohlen. In Kombination mit anderen Kräutern und Heilmitteln.

Angebaut wird der Flohsamen vorwiegend in Indien und Pakistan.

Flohsamen oder auch Psyllium genannt können viel Wasser aufnehmen. Sie quellen stark auf wenn sie mit Feuchtigkeit in Berührung kommen. So wirken sie mechanisch reinigend auf den Darm bei der Verdauung.

Es handelt sich hierbei um eine natürliche Abnehmform. Man mischt die Samen in einer Schale mit Wasser an und es bildet sich ein Brei der Schleime enthält die die Verdauung fördern. So kommt es im Darm zur Kontraktion von Muskeln und der Stuhl wird durch die automatisierten Muskelverkürzungen durch den Darm geführt.

Außerdem können die Flohsamen auch einen Teil des Fettes des Nahrungsbreies binden und reduzieren so ein wenig die Fettaufnahme bei der Verdauung. Ähnlich wie spezielle Antifett-Kapseln kann der Schleim die Fette einschließen und so verhindern, dass sie bei der Verdauung aufgenommen werden.

Diät mit Flohsamen

Zu Beginn einer Diät mit ballaststoffreichen Samen sollte man mit kleinen Mengen starten, um Verdauungsprobleme zu vermeiden.

Zu Beginn einer Diät mit ballaststoffreichen Samen sollte man mit kleinen Mengen starten, um Verdauungsprobleme zu vermeiden.

Interessanterweise senken Flohsamen auch die Aufnahme von Zucker, was sie gerade für Diabetiker interessant macht.

Die reinigende Wirkung umfasst auch das Ausfiltern von Giftstoffen aus dem Verdauungstrakt.

Generell gilt es bei einer Steigerung von Ballaststoffen in der Nahrung langsam voran zu gehen, damit es nicht zu Verdauungsproblemen wie Durchfall oder Verstopfung kommt. Auch ist das Trinken von ausreichend Flüssigkeit wichtig, da die Samen viel Wasser binden können. So sollte man 2 bis 3 Liter Wasser am Tag trinken bzw. kalorienarme Getränke wie ungesüßten Tee oder Kaffee ohne Milch.

Man kann die Flohsamen so zu Beginn in kleinen Mengen (1 TL) im Joghurt oder Müsli zu sich nehmen. Nach einer Gewöhnungsphase kann man die Menge langsam erhöhen.

Auch andere Quellstoffe wie Leinsamen, Guarkenrmehl funktionieren ähnlich. Wobei der Flohsamen und Guar mehr Ballaststoffe und weniger Fette als der Leinsamen enthalten.

So enthalten:

  • 100 g Guarkernmehl 120 kcal, 0,3 g Fett und 64 g Ballaststoffe
  • 100 g Leinsamen 393 kcal, 30,9 g Fett und 39 g Ballaststoffe
  • und 100 g Flohsamen 21 kcal, 0,6 Fett und 84 g Ballaststoffe

Man sollte die Ernährung jedoch nicht vollständig auf Flohsamen umstellen, auch wenn diese satt machen und wenig Kalorien und Fett enthalten.

Sie dienen als Ergänzung zu einer gesunden Mischkost, fördern die Verdauung und man sollte auch Sport betreiben, um den Kalorienumsatz zu erhöhen.

 

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