Schlanke leben länger

Schlanke leben länger

Schlanke leben länger, ist das was wahres dran? Hat das Gewicht Einfluss auf die Lebenserwartung? In wie weit ist das Gewicht genetisch vererbbar?

Bei Affen konnten Wissenschaftler eindeutige Zusammenhänge zwischen der Ernährung und einer Veränderung der Zellen und somit Beeinflussung auf die Lebenserwartung feststellen.

Länger leben durch weniger essen

Schlanke leben länger, durch Veränderung der Ernährungsgewohnheiten können Alterungsprozesse im Körper beeinflusst werden.

Schlanke leben länger, durch Veränderung der Ernährungsgewohnheiten können Alterungsprozesse im Körper beeinflusst werden.

Im Tierversuch wurde an Affen und Mäusen über einen längeren Zeitraum mit unterschiedlichen Mengen an Futter gefüttert und die Blutwerte untersucht. Im Blut konnte bei den Tieren die weniger zu Fressen bekamen weniger altersabhängige DNA-Methylierung festgestellt werden. Dabei handelt es sich bei den Methylen um chemische Moleküle die sich im Laufe des Lebens an die DNA haften. So werden einige Gene blockiert und können nicht mehr gelesen werden und der Alterungsprozess verändert sich.

Auch beim Menschen sollte es so möglich sein durch Diäten und Fasten-Kuren nicht nur kurzfristig das Gewicht, den Blutdruck und die Blutfettwerte zu reduzieren.

Im Hungerswinter von 1944 in den Niederlanden konnte auch eine epigenetische Änderung bei Menschen beobachtet werden. Bedingt durch den Nahrungsmangel nahmen in der Zeit viele Menschen gut 400 Kalorien weniger am Tag zu sich.  Die Kinder die dann gezeugt wurden waren meist untergewichtig, auch als die Hungersnot schon längst vorbei war. So wurde die DNA dahin gehend verändert wie sie auf die Nachkommen übertragen wurde.

Gesünder leben durch Fasten

Wer regelmäßig fastet fördert das Anti-Aging.

Wer regelmäßig fastet fördert das Anti-Aging.

Viele Diäten setzen durch Reduzierung der Kalorien auf einen Anti-Aging- und Entschlackenden-Effekt. So setzen viele Fasten-Formen wie das Intervall-Fasten auf positive Effekte durch eine Veränderung der Nahrungsaufnahme. Auch der Verzehr von mehr komplexen Kohlenhydraten anstelle von Einfach-Zucker soll dabei helfen nicht nur das Gewicht zu reduzieren, sondern auch Alterungsprozesse zu verlangsamen.

Beim Intervall-Fasten setzt man auf ein Intervall von 16:8, also einen Zeitraum von 8 Stunden innerhalb von 24 Stunden an denen man isst und 16 Stunden in denen man fastet und nichts isst.

Das 5:2 Fasten setzt auf 5 Tage an denen man normal isst und auf 2 Tage an denen man fastet.

Eine weitere Form des Intervall-Fastens ist das „Alternate-Day-Fasting“. Hier wird jeden Tag abwechselnd einmal gefastet und einmal normal gegessen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.