Trans-Fettsäuren

Trans-Fettsäuren

Trans-Fettsäuren in industriell gefertigten Produkten wie Chips sollte man meiden.

Trans-Fettsäuren in industriell gefertigten Produkten wie Chips sollte man meiden.

Trans-Fettsäuren oder auch abgekürzt TFS (Transfette) sind ungesättigte Fettsäuren die mindestens eine trans-konfigurierte Doppelbindung zwischen zwei Kohlenstoffatomen umfassen. Gerade in der industriell gefertigten Ernährung findet man sie vor. Es kommt zur Umlagerung der cis-Doppelbindungen in der trans-Konfiguration als ein Nebenprodukt bei der unvollständigen Härtung von Pflanzenölen. Durch den Verzehr von Glycerin-Ester der trans-Fettsäuren wird der LDL-Cholesterin-Anteil im Blut erhöht uns so das Risiko von einer Herzerkrankung erhöht wie bspw. Herzinfarkt, Arteriosklerose. So beschreibt man mit Transfetten im Allgemeinen häufig die Triglyceride in Lebensmitteln.

Schon 5 Gramm täglich können das Herzinfarkt-Risiko um 25 % erhöhen.

So wird der Anteil der guten HDL-Cholesterine gesenkt und der Anteil der schlechten LDL-Cholsterine steigt.

Transfette sind  somit noch schädlicher als ungesättigte Fettsäuren. Auch Diabetes kann bei einem übermäßigem Verzehr ausgelöst werden.

Beispielsweise frittierte Produkte wie Chips, Flips enthalten viele der industriell gehärteten Pflanzenfette. Aber auch in natürlichen Produkten wie Fleischfett und Milchfett kommen Transfette vor. So enthält Milchfett gut 5 bis 6 % Transfette. Industriell gehärtetes Pflanzenfett sogar 60 bis 80 %.

Ähnlich problematisch sind Produkte wie:

  • Pommes 1,6 bis 3,1 Gramm
  • Braten-Saucen, Wurst, Tiefkühlpizza, Fertiggerichte mit 0,5 bis 1,6 Gramm
  • Chips 0,2 bis 7,2 Gramm
  • Backwaren mit Blätterteig 3,3 Gramm
  • Kekse 1,6 Gramm
  • Berliner 9,1 Gramm
  • Eis 2 Gramm
  • Fertigsuppen bis 1,6 Gramm
  • Margarine, vor allem Backmagarine enthält über 50 % Transfette, der Anteil in Streichmagarine ist in den letzen Jahren gesenkt worden 0,3 bis 17 Gramm
  • Backfette und Bratfette 0,5 bis 30 Gramm

Transfette in der Ernährung meiden

Gesundes natives Olivenöl ist wichtiger Bestandteil der Mittelmeer-Diät.

Gesundes natives Olivenöl ist wichtiger Bestandteil der Mittelmeer-Diät.

So sollte man auf Produkten achten mit Hinweise wie „ohne gehärtete Fette“, diese sind meist teurer enthalten aber keine Transfette.

Aber auch beim Erhitzen von Ölen und Fetten können Transfette entstehen. Ab einer Temperatur von 130 °C wandeln sich notwendige cis-Fettsäuren in Transfette um.

Zum Braten sollte man hitzebeständige Bratöle verwenden.

Transfette können auch schädlich für ungeborene sein und Krankheiten wie Morbus Crohn etc. begünstigen.

Generell sind jedoch Fette wichtig für eine gesunde Ernährung, so sind Vitamine wie A, D, E und K nur fettlöslich und benötigen Fett als Transportmittel, auch als Baustein für Botenstoffe, Zellen und Energielieferant sind Fett wichtig.  Zu dem Tragen sie Aromen, Geschmacksstoffe und Polstern, Schützen wichtige Organe vor Stößen etc.

Bei der Ernährung sollte man jedoch auf gesunde mehrfach ungestättigte pflanzliche Fettsäuren achten und gesättigte in Form von tierischen meiden.

So gelten Olivenöl, Sesamöl, Mandelöl, Haselnussöl als einfache ungesättigte und gesunde Fettsäuren.

Auch die Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren in Form von Fisch, Nüssen etc. ist wichtig. So gilt die Mittelmeer-Diät als besonders gesund. Sie umfasst auch viele Speisen die Olivenöl enthalten.

Ebenso enthalten Avocados viele ungesättigte Fettsäuren.

Moderne Margarine und Bio-Margarine ist dabei jedoch gesünder als ihr Ruf, sie ist zu dem besser streichbar auch im gekühlten Zustand als natürliche Butter.

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