Abnehmen durch Fasten

Abnehmen durch Fasten

Abnehmen durch Fasten kann den Bauch (auf Englisch belly) schrumpfen lassen.

Die Ernährung vieler Menschen ist falsch und enthält zuviel gesättigte Fette und Zucker, auch Nikotin und Alkohol wirken sich negativ auf den Körper auf. Beim Fasten verzichtet man gezielt auf bestimmte Gewohnheiten, also den Verzicht auch auf Vergnügen im weitesten Sinne wie Fernsehen, Videospiele, aber eben auch leckeres und meist ungesundes Essen.

Für das Heilfasten gilt, dass man 300 bis 500 Kilokalorien pro Tag zu sich nimmt, durch den starken Verzicht kommt es im Körper zu einer Umschaltung auf einen Fasten-Stoffwechsel, es werden vermehrt Körperfettreserven abgebaut.

Das Fasten wird in der Regel auf 5 bis 7 Tage begrenzt. Dabei beginnt man mit 2 Entlastungstagen auf die 2 Aufbautage folgen. Beim medizinischen Heilfasten kann man das Fasten auch über 14 Tage hinaus gehen.

Dabei ist der Verzicht häufig nicht so einfach wie es klingt, es kann zur körperlichen und psychischen Entzugserscheinungen kommen, durch den radikalen Ernährungswechsel kann es auch zu Bauschmerzen und niedrigem Blutdruck kommen.

Idealerweise stimmt man das Fasten mit dem Hausarzt ab und beginnt die beiden Entlastungstagen mit Gemüse, Obstsaft und Reis. Auch Galuber- oder Bittersalz kann auf den nüchteren Magen genommen werden, um den Darm zu reinigen, auch das Hungergefühl kann so reduziert werden.

Schonkost ist am Ende des Fastens wichtig um den Körper wieder mit Gemüse, leichten Suppen oder ähnlichem wieder an eine andere Ernährung zu gewöhnen.

Nimmt man Tabletten ein so können diese sich in ihrer Wirkung ändern, wenn man auf Nahrung verzichtet so können beispielsweise Blutverdünner stärker wirken. Hier sollte man Rücksprache mit dem Hausarzt halten.

Durch Fasten können Abfallprodukte des Stoffwechsels abgebaut werden sowie Schadstoffe die man über die Nahrung, Umwelt, Atemluft oder Haut aufgenommen hat.

Arten des Fastens

Arten des Fastens

Beim Fasten unterscheidet man verschiedene Arten wie:

Die Schroth-Kur hier achtet man auf einen Wechsel zwischen Trink- und Trockentagen, auch gibt es einen Wechsel von Bewegung und Ruhe sowie Schwitzpackungen. Man nimmt gut verdauliche Nahrung zu sich wie gekochtes und gedünstetes Gemüse, Reis, leichtes Gebäck, Trockenobst. Für die Trinktage nimmt man Wasser, Tee und in geringen Mengen Kurwein zu sich. An den Trockentagen gibt es in der Summe nur 725 ml Flüssgkeit.

Beim Buchinger-Fasten handelt es sich um eine niederkalorische Trinkdiät mit Gemüsbrühe, Mineralwasser, Fruchtsäften, Tee mit Biohonig und man nimmt 2,5 Liter Flüssigkeit am Tag zu sich. Gleichzeitig wird Sport getrieben, hier ist eiweißhaltige Buttermilch ein gut geeignetes Getränk.

Das Teefasten setzt auf 3 Liter Frucht- und Kräutertees in ungesüßter Form, also 0 Kalorien, neben Tee ist auch Wasser erlaubt.

Beim Saftfasten werden Kalorien über Säfte zu sich genommen, man nutzt Gemüse- und Obstsäfte und verzichtet auf feste Nahrung. Auch Tee und Wasser sind erlaubt sowie warme Gemüsebrühe.

Das Molkefasten bietet viel Kalzium, Kalium, hochwertige Eiweiße und Milchzucker um den Hunger zu stillen. Molke bleibt bei der Herstellung von Käse und Quark übrig und ist nur kurz haltbar. Im Reformhaus erhält man alternativ auch Diät-Kurmolke.

Beim Schleimfasten nutzt man Getreideschleim-Suppen die den Körper entlasten und entgiften. Dadurch werden die Magenwände auch vor zu viel Säure geschützt. Man nimmt kleine Portionen zu sich von warmen dünnem Schleim aus Gerste, Haferflocken oder Buchweizen. Man sollte Salz in der Schleimsuppe vermeiden.

Das Heilfasten erfolgt unter medizinischer Aufsicht und dient der Behandlung von chronischen Krankheiten oder akuten.

Sanfter Sport sowie Atemgymnastik können das Fasten unterstützen und andere Organe unterstützen wie in diesem Fall die Lunge. Die Leber kann man durch Tee und Wickel unterstützen. Mit Bürstenmassage die Haut, durch viel Trinken die Nieren und durch Bittersalz und Einläufe den Darm.

Auf Kaugummis sollte man verzichten, denn die Kaubewegung fördert den Speichelfluss was den Magen anregt und zu Hunger führt. Wichtig ist auch das Abschaben von Zungenbelag, häufiges Zähneputzen und das Kauen von Anis- oder Dill-Samen. Es kann auch gegurgelt werden mit Pfefferminztee oder Salbei- oder Basilikumblättertee.

Spezielle Heilwässer mit hohem Sulfat-Gehalt von mehr als 1200 mg/l reinigen den Darm beim Fasten besonders gut, einem Anstieg von Harnsäure kann man in den ersten Fastentagen können einfach mit hydrogencarbonat-haltigen Heilwässern (über 1300 mg/l) begegnen.

Basenpulver aus Kalzium, Kalium und Magnesium können die Säuren dämmen die sich beim Fasten bilden. Basenpulver regt jedoch die Gallenblase, Dünndarm, Bauchspeicheldrüse und Leber an, so kann es zu Durchfall kommen. Auch gut als basische Alternative geeignet sind Brühen aus Möhren, Sellerie und Kartoffeln.

Eine leichte Bauchmassage kann einen trägen Darm anregen dazu fährt man im Sitzen spiralförmig mit der flachen Hand vom Bauchnabel aus bis zum Brustbein hoch und wieder herunter. Gleichzeitig atmet man tief ein.

Spezielle Fastentees aus Heilpflanzen helfen beim Entschlacken, dazu gehören Melisse, Wermut, Löwenzahn, Ringelblume, Fenchelsamen, Lapacho, Mate oder Rooibos. Die enthaltenen Bitterstoffe, Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe und ätherischen Öle helfen bei der Regeneration der Darmflora.

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