Wie die Ernährung eine Schilddrüsenunterfunktion beeinflusst

Wie die Ernährung eine Schilddrüsenunterfunktion beeinflusst

Seefisch liefert viel Jod, welche bei einer Schilddrüsenunterfunktion wichtig ist.

Bei einer Schilddrüsenunteerfunktion (Hypothyreose) kann die Ernährung positive Effekte haben. Daben sind Spurenelement und Vitamine besonders wichtig. Auch muss eine ausreichende Versorgung mit Jod sichergestellt werden. Dieses kann in Kombination mit Eiweiß die lebenswichtigen Hormone Trijodthyronin T3 und Thyroxin T4 produzieren.

Die Hormone der Schilddrüse regulieren den Stoffwechsel von Fett-, Zucker und Bindegewebe. Auch das Herz-Kreislauf-System wird durch sie gesteuert. Neben einer jodhaltigen Ernährung kann auch die Einnahme von Jodpräparten hilfreich sein.

Die tägliche empfohlene Menge an Jod beträgt 40 bis 80 µg pro Tag bei Säuglingen und bei Jugendlichen und Erwachsenen sogar 200 µg pro Tag. Besonders viel Jod liefern Seefisch wie Seelachs mit 170 µg auf 100 g Fisch, ebenso sind Scholle, Kabeljau, Meeresfrüchte, Getreide wie Roggen und Milchprodukte mit 50 µg auf 0,3 Milch gute Jodlieferanten.

Andere gute Qullen sind Feldsalat mit 62 µg, Karotten mit 23 µg oder Brokkoli mit 22 µg.

Neben Jod sind auch Zink und Selen wichtig, liegt ein Mangel vor so kann die Schilddrüse nicht genügend Hormone produzieren. Selen findet man in Gerste, Sesam, Sonnenblumkernen, Fisch und Fleisch, empfohlen sind hier 60 bis 70 µg pro Tag, Zink hingegen findet man in Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten und Milchprodukten.

Bei den Vitaminen spielen A, E, D und B12 eine wichtige Rolle, sie können auch Müdigkeit und Lichtempfindlichkeit die als Symptome eine Schilddrüsenunterfunktion auftreten bekämpfen. Vitamin B12 findet man in Fleisch, Geflügel, Eiern und Fisch, ebenso in Milchprodukten. Vitamin A findet man in grünem Gemüse und Karotten. Vitamin E hingegen in schwarzen Johannisbeeren, Paprika und Avocados. Wer zuviel Sojaprodukte konsumiert kann die Schildrüsenhormone in ihrer Funktion einschränken, daher sollte man nicht zuviel Sojaprodukte zu sich nehmen.

Man sollte auch beachten, dass sich ein Kropf bilden kann wenn man zuwenig Jod zu sich nimmt, also eine sichtbare Vergrößerung der Schilddrüse im verdornen Halsbereich als kleine Beule. Zu kann eine Vergrößerung der Schilddrüse hervorgerufen werden durch Senf, Radieschen, Kohl, Bittermandeln und Meerrettich in größeren Mengen.

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