Brot-Diät

Die Brot-Diät setzt auf den Verzehr verschiedener Brotsorten.
Die Brot-Diät setzt auf den Verzehr verschiedener Brotsorten.

Wie genau funktioniert die Brot-Diät? Wie kann man mit der Brot-Diät abnehmen? Häufig setzt man bei der Diät auf den Verzehr von Produkten aus vollem Korn wie Vollkornbrot und meidet Produkte aus weißem Mehl wie Weißbrot oder Toast. Denn gerade das gemahlene Mehl enthält wenig Ballaststoffe, Mineralstoffe und vor allem viele leere Kohlenhydrate die den Blutzuckerspiegel steigen lassen und nicht lange satt halten.

Bei Produkten aus vollem Korn wird die Energie bei der Verdauung langsamer freigesetzt und man bleibt länger satt.

Es gibt sogar eine Brot-Diät die gezielt auf den Verzehr verschiedener Brotsorten zum Abspecken setzt.

Dabei isst man vor allem Vollkornbrote (insbesondere natursaure), Pumpernickel und Mischbrote und trinkt einen Brottrunk. Neben dem Trinken von Wasser sind auch ungezuckerte Getränke und Kräutertees erlaubt.

Brottrunk

Ein magerer Brotbelag ist erlaubt.
Ein magerer Brotbelag ist erlaubt.

Der Brottrunk ist ein Produkt das aus der Milchsäuregärung von Vollkornsauerteig ensteht. Er enthält keine Kohlensäure und auch keinen Alkohol, trotz Gärprozess. Dabei hat der Brottrunk seinen Ursprung in Rußland. Man nutzt hier nämlich Säuerung um Lebensmittel haltbar zu machen. Er soll auch eine entschlackende Wirkung auf den Körper haben.

Die im Trunk enthaltenen Bakterien wirken positiv auf die Magen-Darm-Flora. Er enthält die Vitamine A, B1, B2, B6, B12, C, D, E sowie viel Eisen, Zink, Magnesium, Folsäure, Niacin, Biotin und Panthothensäure. Durch den hohen Anteil an Vitamin B12 und Eisen ist der Brottrunk auch bei einer vegetarischen Ernährung eine sinnvolle Ergänzung.

So werden am Tag 700 ml vom Brottrunk getrunken und ca. 250 Gramm Brot gegessen verteilt auf 3 bis 5 Mahlzeiten täglich.

Der Geschmack von Brottrunk ist ebenfalls gewöhnungsbedürftig, hier empfiehlt es sich in mit Wasser zu verdünnen.

Was man bei der Diät mit Brot beachten muss

Um Verstopfungen zu vermeiden gilt es reichlich zu trinken.
Um Verstopfungen zu vermeiden gilt es reichlich zu trinken.

In geringen Mengen isst man auch Obst, Gemüse, Eier, mageres Fleisch und fettarme Milchprodukte. Auf Margarine und Butter als Brotaufstrich wird verzichtet. Magerer Käse und magere Wurst sind hingegen erlaubt, sowie Weißkraut und Sauerkraut die ebenfalls verdauungsfördernd sind.

Die Brot-Diät wurde ursprünglich schon 1970 von Prof. Dr. Erich Menden an der Universität Gießen entworfen und im Laufe der Zeit weiter abgewandelt.

Während der Diät nimmt man so täglich 1200 bis 1600 kcal auf. Durch Bewegung kann man den Kalorienumsatz steigern und kann so durch eine negative Kalorienbilanz abnehmen.

Mit der Diät kann man so bis zu 0,5 Kilo pro Woche abspecken. Da die Diät sehr einseitig ist, sollte man sie allerdings nicht dauerhaft betreiben, um Mangelerscheinungen zu vermeiden.

Es findet keine dauerhafte gesunde Ernährungsumstellung statt. Vor allem nimmt man wenig Eiweiß zu sich, sowie kaum ungesättigte Fettsäuren und fettlösliche Vitamine. Daher sollte man genügende Obst und Gemüse zu sich nehmen während der Diät.

Gerade durch die verminderte Zufuhr an Kalorien nimmt man ab. Eine abnehmende Wirkung durch den Brottrunk ist hingegen wissenschaftlich nicht bewiesen.  Zu dem kann es schnell zu Frust und Essattacken mit Heißhunger kommen, da die Ernährung mit Broten sehr monoton ist und warme Speisen gänzlich fehlen.

Einzig die Aufnahme von Ballaststoffe, die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt 30 bis 40 Gramm Ballaststoffe Brot Tag ist hinreichend groß. Man sollte allerdings ausreichen viel Trinken damit es nicht zu Verstopfungen kommt. Auch muss man den Körper an die vielen Ballaststoffe langsam gewöhnen um Verdauungsprobleme zu vermeiden. So sollte man täglich 2 bis 3 Liter Wasser trinken. Aber auch ein Sportprogramm ist eine sinnvolle Ergänzung wie bei jeder Diät.

 

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