Zu wenig essen

Zu wenig essen kann bei einer Diät kontraproduktiv sein.
Zu wenig essen kann bei einer Diät kontraproduktiv sein.

Zu wenig essen sollte man auch bei einer Diät vermeiden. Man nimmt dann zwar weniger Kalorien zu sich, aber der Körper lernt dann mit weniger haus zu halten und schaltet auf Sparflamme. Isst man dann mehr als gewohnt legt er es schneller als Körperfett/Energiereserve an als gewohnt. So nimmt man sogar schneller zu obwohl man weniger isst.

Wer sich bei der Diät auch zu sehr einschränkt verliert auch schnell die Motivation durchzuhalten.

Man sollte sich also nicht unter Druck setzen. Weder mit den aufgenommen (gezählten) Kalorien noch mit einem bestimmten Diätziel in Kilogramm, welches man möglichst schnell erreichen möchte. Dieses führt nur zu Frust und demotiviert.

Abnehmen ist nämlich ein Prozess der Zeit benötigt wenn man dauerhaft und nachhaltig abnehmen möchte.

Gerade die für die Diät wichtige Ernährungsumstellung erfordert Zeit, damit man sich neue Essgewohnheiten aneignen kann.

Wer flexibel bleibt und nicht jeden Tag starr die Kalorien zählt bleibt so motivierter. Wichtig ist, dass man in der Summe dauerhaft weniger isst als bisher und seinen Grundumsatz durch Sport erhöht.

Nicht unter Druck setzen lassen

Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig.
Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig.

Außerdem steigt das Level des Stresshormones Cortisol an, wenn man sich zu sehr stresst. Dadurch schläft man unruhiger, neigt dazu aus Frust mehr zu essen und durch einen gestörten Stoffwechsel kann man Kalorien schlechter verbrennen.

Auch die Gefahr das sich neue Krankheiten ausbilden aufgrund eines geschwächten Immunsystemes, wie bei Allergien, steigt.

So sollte man nicht Partys, Treffen mit Freunden etc. meiden nur weil man Angst hat dort dann mehr zu essen als man möchte. Wenn etwas nicht schmeckt lassen sie es auch auf dem Teller liegen. Sicher haben gute Freunde auch Verständnis dafür, wenn man weniger isst, weil man sagt, dass man auf Diät ist.

Auch der Gang ins Restaurant sollte nicht gemieden werden, wenn einem danach ist bzw. es einen Anlass gibt. Hier kann ebenfalls Kompromisse eingehen und ein gesundes Menü wählen.

Ab und an ist auch was Süßes in Ordnung. Zucker stimuliert nämlich das Belohnungszentrum im Gehirn und macht glücklich. So kann man auch mal einer süßen Versuch erliegen und sollte sich nicht von Schuldgefühlen plagen lassen.

Essen was einem schmeckt

Wichtig ist es auch, dass das Essen schmeckt. Wenn es „nur“ gesund ist verfliegt früher oder später auch die Motivation. Auch kann eine dauerhafte Umstellung der Ernährung nicht glücken, wenn man sich dazu zwingt. Lassen sie sich auch hier Zeit, evtl. schmeckt der Salat auch erst nach einiger Zeit, da man vorher nur den Geschmack fertiger Gerichte etc. gewohnt war.

Auch können interessante Rezepte und das Rumexperimentieren einen erst auf den richtigen Geschmack bringen.

Wichtig ist auch, dass man ausgewogen ist und nicht zu einseitig. Kohlenhydrate, Eiweiße und Ballaststoffe sind gleichermaßen wichtig, genau wie Spurenelemente, Mineralstoffe und Vitamine.

Die eigenen positive Überzeugung ist ebenfalls wichtig. Wenn man zu seiner neuen Ernährungsweise und Sport steht kann man dauerhaft abnehmen und den JoJo-Effekt vermeiden.

Wenn man kleinere Portionen zu sich nimmt, kann man auch mal kleine Sünden begehen und Dinge essen die nicht auf dem Diät-Plan stehen.

Schreibe einen Kommentar