Selbstdiagnose

Was ist bei einer Selbstdiagnose möglich?
Was ist bei einer Selbstdiagnose möglich?

Selbstdiagnose liegt im Trend. Mit Hilfe von Apps modernen Blutdruckmessgeräten können laufend aktuelle Daten über den Blutdruck, etc. gemessen werden. Auch Chatbots liegen im Trend und werden mit Wissensdatenbanken gefüttert und ermöglichen so durch die Beantwortung von Fragen wie Dauer, Ort, Intensität des Schmerzes etc. eine Anamnese (Aufnahme der Patientenvorgeschichte) innerhalb von Minuten.

Sogenannte Wearables helfen dabei die Vitalfunktionen zu messen, denkbar neben intelligenten, smarten Uhren als auch Kleidung etc.

Besonders im Fitnessbereich sind die digitalen Tracker beliebt als Sensoren in der Uhr, den Schuhen, am Handgelenk etc. Auch der Schlaf soll durch digitale Schlafmasken die den Schlaf beobachten und Töne absondern verbessert werden. Neben dem Blutdruck und Puls können Sensoren auch den Schweiß untersuchen und beim professionellen Training helfen. Da Messen von Laufwegen ist bei Joggern beliebt um die Trainingsergebnisse zu verbessern.

Ada ist eine App die als Dialogsystem die richtige Diagnose liefern soll. Vor allem in armen Ländern in denen es an einer medizinischen Grundversorgung fehlt soll so eine Vorsorge unterstützt werden.

Der Name leitet sich ab von der Adalbertstraße in Berlin-Kreuzberg, in dem Martin Hirsch als Chefwissenschaftler 2011 das Gesundheitsinformationssystem Ada gründete.

Auch Suchmaschinen wie Google werden gern genutzt bei medizinischem Rat in Form von „Dr. Google“. Neben Ernährungstagebüchern und Tagebücher für Fitness sind Fragen rund um die Gesundheit und gesundheitliche Beschwerden beliebt.

Digital Health

Digitale Sensoren in vielen tragbaren, stationären oder implantierten Geräten helfen bei der Gesundheitsüberwachung.
Digitale Sensoren in vielen tragbaren, stationären oder implantierten Geräten helfen bei der Gesundheitsüberwachung.

Mit Hilfe vieler gesammelter Daten und ausgeklügelter Algorithmen können gute Ergebnisse bei der digitalen Diagnose erreicht werden. Durch gesammelte Bilder können auch Erkrankungen der Augen, Krebs etc. frühzeitig durch eine KI (künstliche Intelligenz) erkannt werden, ebenso bei der Interpretation und Prognose von Tumoren.

Gesammelte Daten benötige aber auch einen guten Schutz der Daten um Missbrauch zu vermeiden.

Durch zusätzliche Sensoren wie einen EKG-Sensor soll durch Pulsmessung ein Vorhofflimmern und so ein möglicher Schlaganfall rechtzeitig erkannt werden. Die möglichen Anwendungsgebiete sind groß. Die Samsung Gear Fit ist ein beliebtes Gesundheits-Gadget im Bereich von Digital Health. Auch die Apple Watch bietet Kardio-Funktionen für ein Monitoring.

Digital Health kann viele Formen haben wie mit tragbaren Messgeräten die Schweiß, Herz-Kreislauf, Stress und Entzündungen ermitteln können oder Sensoren in Textilien die Messungen von Salzen und Mineralien vornehmen können. Selbst Sensoren in Zähnen können helfen bakterielle Infektionen auf zu decken. In Kontaktlinsen und Brillen sind ebenfalls Messungen möglich von Tränen, Schweiß, Glukose, Salz und Mineralstoffen. Im Zahnschutz kann man Speichel auf Harnsäure hin untersuchen. So sind tragbare Geräte möglich, implantierte oder stationäre. Selbst Smartphones weisen eine Vielzahl von Sensoren auf wie Kameras oder Mikrofon die Erregung und Lungenfunktion messen können, Beschleunigungssensoren für die Körperbewegung, neben Sport auch bei Parkinson etc. oder Herzrhythmusmonitore oder Pulsoximeter die die Sauerstoffmessung im Blut vornehmen.

Eine dauernde Überwachung kann auch für den Patienten Vorteile bieten, zumal viele Patienten wichtige Informationen den Ärzten verschweigen oder Medikamente nicht korrekt einnehmen.

Implantate zur Dauerüberwachung sind bereits heute Realität und ermöglichen ein schnelles Handeln in Notfällen und können beispielsweise bei chronischer Herzschwäche Leben retten.

Aber auch die Messung von Blutzucker kann bei Diabetes durch Sensoren die unter der Haut sitzen erfolgen.

 

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