Gelenke

Die Gelenke werden durch Übergewicht, aber auch durch Sport belastet.
Die Gelenke werden durch Übergewicht, aber auch durch Sport belastet.

Gelenke sind besonders anfällig bei Belastungen durch Sport und Arbeit. Zum Abnehmen empfiehlt sich Bewegung in Form von Sport. Man sollte jedoch die Gelenke schonen und nicht falsch belasten. Auch kann eine gut ausgebaute Muskulatur den Verschleiß der Gelenke lindern.

Liegt ein Übergewicht vor so werden die Gelenke zusätzlich belastet. Hier sollte man mit einer gesunden Ernährung und gelenkschonendem Sport gegenwirken.

Auch verklemmte Nerven können neben dem Verschleiß von Gelenken (Arthrose) zu Schmerzen führen.

Liegestütze stärken den Trizeps im Oberarm und den Deltamuskel der Schulter sowie den großen und kleinen Brustmuskel.

Häufig führen ruckartige Belastungen am Sprunggelenk zu Beschwerden bei Freizeitsportlern. Aber auch das Kniegelenk mit dem Kreuzband kann in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Schulter kann man sich ebenfalls leicht auskugeln, da die Schulterpfanne relativ flach ist.

Das Handgelenk ist besonders komplex aufgebaut und ermöglicht viele Bewegungsrichtungen, es besonders bei straken Belastungen und Stürzen leicht verletzlich.

Mit zunehmenden Alter nimmt zu dem die Knochendichte altersbedingt ab und erhöht das Risiko von Knochenbrüchen.

Bewegungsrichtungen der Gelenke

Das Knie ist besonders anfällig für Verletzungen und Arthrose.
Das Knie ist besonders anfällig für Verletzungen und Arthrose.

Die Gelenke ermöglichen unterschiedlichste Bewegungsrichtungen durch verschieden Arten der Lagerung.

So ist das Sattelgelenk im Daumen besonders beweglich und ermöglicht 4 Bewegungsrichtungen.

Das Scharniergelenk im Ellenbogen, an den End- und Mittelgliedern der Finger und das obere Sprunggelenk können durch dieses 2 Richtungen ausführen.

Der erste und zweite Halswirbelknochen gilt als Neinsagergelenk und ermöglicht Seitwärtsbewegungen des Kopfes. Es handelt sich um eine Drehgelenk wie das Ellen-Speichengelenk in den Armen.

Das Kugelgelenk in der Schulter und der Hüfte ermöglich viel Spielraum. Jedoch ist der Bewegungsraum in der Hüfte durch die Pfanne in der es sitzt eingeschränkt man nennt es auch Nussgelenk.

Das Eigelenk im oberen Teil der Hand ist ähnlich dem Kugelgelenk, jedoch ist der Bewegungsraum elippsenförmig.

Der menschliche Körper umfasst 100 Gelenke, 200 Knochen und 600 Muskeln, die zusammen komplexe Bewegungsmöglichkeiten bieten. Zu dem sind viele Nerven und auch Faszien als Fasernetz im Körper für die Übermittlung von Signalen, Schmerzreizen verantwortlich.

Durch falsche und übermäßige Belastung, aber auch durch unglückliches Umknicken wie am Fußgelenk können schnell Verletzungen hervorgerufen werden. Gern werden auch Klebestreifen genutzt um Verletzungen zu behandeln und vorzubeugen, man spricht hier vom tapen. Liegt eine Reizung vor hilft häufig auch ein Stilllegen des Gelenkes.

Genauso wie die Gelenke vielfältig sind in ihrer Funktion sind sie auch anfällig für Verletzungen.

So kann es beispielsweise am Knie zu:

  • Meniskusschäden
  • Patellasehnenreizung
  • Kniearthrose
  • Kreuzbandriss etc.

kommen. Gerade wenn das Knie nach innen knickt, X-Bein, drohen schwere Verletzungen wie beim Fußball.

Vor Verletzungen schützen

Schwimmen ist besonders gelenkschonend.
Schwimmen ist besonders gelenkschonend.

Auch Muskelverhärtungen, Zerrungen, Muskelfaserrisse sind typische Sportverletzungen. Sind die Muskeln gut trainiert können sie die Gelenke vor Verletzungen schützen. Scheuern Knochen aneinander kommt es durch den fehlenden Knorpel zu starken Schmerzen (Arthrose).

Durch Operationen kann man zum Beispiel einen Kreuzbandriss behandeln. Auch können hier Sehnen aus anderen Körperregionen verarbeitet werden, um durch die Stabilisierung weitere Knorpelschäden zu vermeiden.

Kommt es zu Schmerzen sollte man das Gelenk nicht weiter belasten. Nach einem Muskelkater, also Rissen der Myofibrillen (kleinste Einheit der Muskelfasern) droht in nächster Stufe eine Muskelzerrung. Viel Sportler nutzen die PECH-Regel. Diese steht für Pausieren, Kühlen mit Eis, Compression mit einem Verband und Hochlagern des Beines. So verhindert man Anschwellungen, Blutungen, Schmerzen und weitere Schäden.

Durch gezielte Übungen wie seitliche Planks (Seitstütz), Kniebeugen, Crunches, Pallof-Presses also Brustbressen am Kabelzug kann man die Muskulatur gezielt stärken und Gelenke schützen.

Das Handgelenk enthält ein skapholunäres Banddas die Handwurzel mit den Knochen wannenförmig verbindet. Durch Stürze kann dieses verletzt werden. Auch die Knorpelstruktur die dem Meniskus im Knie ähnelt kann in Mitleidenschaft gezogen werden.

Wird der Unterarm stark beansprucht drohen Tennisellenbogen oder Golferellenbogen.

Sport der die Gelenke schont

Zu gelenkschonenden Sport- und Bewegungsarten gehören:

Schwimmen, da die Gelenke nur mit 1/10 des Körpergewichts belastet werden, vor allem beim Kraulen und Rückenschwimmen

Radfahren schont ebenfalls die Gelenke, das Gewicht verteilt sich auf dem Sattel und nicht den Gelenken, auch kann man die Beinmuskeln stärken

Der Crosstrainer im Fitnessstudio ist ebenfalls gelenkschonend und dem Laufband oder Joggen im Freien vorzuziehen aus Sicht der Gelenkschonung. Man trainiert das Herz ohne dabei starke Stöße auf die Gelenke zu bringen.

Auch Yoga, Pilates und Tai-Chi schonen die Gelenke, machen gelenkig und entspannen sowie stärken die Muskulatur.

Beim Laufen sollte man auf Nordic Walking setzen, hierbei wird durch die Stöcke die untere Rumpfmuskulatur gut traniert.

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