Low-Carb versus Low-Fat

Low-Carb versus Low-Fat womit kann man besser abnehmen?
Low-Carb versus Low-Fat womit kann man besser abnehmen?

Low-Carb versus Low-Fat welches ist die bessere Diät-Variante? Womit kann man schneller abnehmen? Die Auswahl der Diäten ist groß. So setzen einige gezielt auf wenig Kohlenhydrate (low-carb) oder auf wenig Fette (low-fat) bei der Ernährung.

Neue Studien ergaben dass die Erfolge von den trendigen Low-Carb-Diäten häufig nur von kurzer Dauer sind. Zwar sind erste Abnehmerfolge schnell vorhanden, da man die Kalorienbilanz ins negative bringen kann durch den Verzicht von Kohlenhydraten in Form von Zucker, Reis, Nudeln, Kartoffeln. Allerdings droht auch der JoJo-Effekt nach der Diät.

So fallen viele Diätwilllige wieder in alte Essverhalten nach der Diät zurück und nehmen in gut 95% der Fälle wieder zu.

Eine Studie der Stanford University hat beide Diäten verglichen. Man brachte die Teilnehmer dazu den Anteil an Fetten und Kohlenhydraten in der Ernährung herunter zu fahren. So konnten die Teilnehmer individuell selbst bestimmten mit wie viel Prozent Fett bzw. Kohlenhydrate sie auf Dauer klar kamen.

Die Probanden reduzierten bei der Low-Carb-Ernährung den Fettanteil so auf gut 45% und bei den Kohlenhydraten immerhin auf 30%. Die Low-Fat-Teilnehmer änderten ihrem Speiseplan dahingehend, dass sie 30% Fett und 48% Kohlenhydrate nutzen.

So wurden im Schnitt gut 500 kcal eingespart. Auch wählten die Teilnehmer bewusst Lebensmittel höher Qualität aus.

Unterschiede zwischen Low-Carb- und Low-Fat-Diät

Low-Fat oder Low-Carb mit beidem kann man gleich gut abnehmen.
Low-Fat oder Low-Carb mit beidem kann man gleich gut abnehmen.

Den Teilnehmern der Low-Carb-Gruppe gab man die Richtlinie hochwertige Fette in Form von Käse, Nussbutter, Eiern etc. zu konsumieren, während man der Low-Fat-Gruppe den rat gab Vollkornprodukte, mageres Fleisch, Bohnen, Gemüse und Obst zu essen.

Die Studie kam zum Schluss das die Diät-Erfolge und abhängig vom Diätkonzept ähnlich ausfielen. So nahmen die Teilnehmer beider Gruppen bis zu 30 kg ab. Auch Gewichtszunahmen von bis zu 10 kg waren auch dabei.

Unterschiede bei der Abnehmgeschwindigkeit und beim Stoffwechsel konnten bei beiden Gruppen ebenfalls nicht festgestellt werden.

Bei beiden Teilnehmer-Gruppen trat jedoch eine Veränderung im Essverhalten ein. So wurde die Ernährung bewusster gestaltet. Man begann damit verstärkt selbst zu kochen, kaufte frischere Produkte ein und weniger bereits verarbeitete Produkte.

Insgesamt begannen die Teilnehmer auch weniger Kalorien zu sich zu nehmen. Es erfolgte also eine dauerhafte Ernährungsumstellung die dabei hilft JoJo-Effekte zu vermeiden.

Gerade die Anweisung bewusster zu essen und gleichzeitig essen zu dürfen bis man satt ist kann hierfür ursächlich gewesen sein, dass man freiwillig auf unnötige Kalorien verzichtet hat.

 

 

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