Ephedrin

Ephedrin

Bei Ephedrin handelt es sich um einen Appetitzügler.
Bei Ephedrin handelt es sich um einen Appetitzügler.

Bei Ephedrin handelt es sich um einen Appetitzügler. Ephedrin wird als Wirkstoff in vielen Appetitzüglern verwendet, man gewinnt ihn aus der Pflanzengattung Ephedra, auch als Kathstrauch bzw. europäische Eibe bekannt. Dabei ähnelt er dem Adrenalin, hält in seiner Wirkung jedoch länger an.

Durch die Einnahme von Ephedrin wird der Blutdruck gesteigert und die Herzfrequenz erhöht sich. Außerdem werden die Bronchien erweitert, daher eignet sich Ephedrin bei Asthma als Wirkstoff.

Durch die Einnahme von Ephedrin werden Adrenalin und Noradrenalin freigesetzt. Es kommt zum Anstieg der Körpertemperatur, einem Abbau von Protein und so zu einem Abbau von Fettreserven.

Eine weitere Wirkung des Ephedrin ist, dass es den Appetit zügelt und daher wird es auch in vielen Appetitzüglern verwendet.

Durch das freigesetzt Adrenalin wird auch subjektiv der Eindruck vermittelt, dass man sich leistungsstärker fühlt. Überschätzt man sich nun körperlich kann es zu schweren Folgen durch die Überbelastung kommen.

Nebenwirkungen von Ephedrin

Aber auch Nebenwirkungen werden durch Ephedrin ausgelöst wie:

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Angstzustände
  • Schwitzen
  • Verwirrtheit
  • Halluzinationen
  • Schlaflosigkeit
  • und Krämpfe
Appetitzügler können eine Diät nicht ersetzen.
Appetitzügler können eine Diät nicht ersetzen.

Der Wirkstoff steht auch im Verdacht Herzinfarkte und Schlaganfälle hervorzurufen.

In Deutschland ist der Wirkstoff seit 2001 verschreibungspflichtig und steht unter Beobachtung durch das Grundstoffüberwachsungsgesetz. Häufig wird Ephedrin nämlich missbraucht als Dopingmittel und zur Drogensynthese wie zum Beispiel bei Ecstasy.

Auch in anderen Ländern ist es daher nicht mehr frei zum Kauf erwerblich.

Ebenso ist es als Appetitzügler eher bedenklich und kann keine Diät mit Ernährungsumstellung und Sport ersetzen. Gerade wenn eine dauerhafte Reduktion des Körpergewichtes das Ziel ist.

Heute nutzt man es auch zur Behandlung von Kreislaufschwäche (Hypotonie) und der Schlafkrankheit Narkolepsie.

Früher fand es auch Anwendung in der Augenheilkunde bei Atropin und beim Asthma bronchiale um die Nasenschleimhäute abschwellen zu lassen.

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