Gesunde Lebensmittel

Gesunde Lebensmittel

Grüner Tee kann den Blutdruck und Blutzucker sowie Cholesterin senken.
Grüner Tee kann den Blutdruck und Blutzucker sowie Cholesterin senken.

Zu wenige Bewegung, falsche Ernährung und Stress können Krankheiten bedingen. Häufig ernährt man sich zu ungesund und isst zu viel.

Salz kann in zu großen Mengen ist bei Bluthochdruck zu meiden, hier gilt es auf viel Kalium und wenig Natrium zu achten. Kalium findet sich in größeren Mengen in Hülsenfrüchten, Nüssen, Süßkartoffeln und Blattgemüse wieder, Bananen haben jedoch nicht wie häufig angenommen eine besonders hohe Menge an Kalium. Erst 10 Bananen pro Tag decken den täglichen Bedarf an Kalium.

Grüner Tee hingegen kann dabei helfen den Blutzucker, Cholesterin und Blutdruck zu senken. Dabei steht der Wirkstoff Epigallocatechingallat im Vordergrund er kann das Leben von Fruchtfliegen verlängern, für den Menschen gilt es den Tee 10 Minuten lang ziehen zu lassen damit er gut wirkt. Auf Milch sollte man verzichten da das Milchprotein Casein die positive Wirkung neutralisiert.

Bei hohem Blutdruck gilt es Salz zu meiden, besonders in industriell verarbeiteten Lebensmittel ist es vielfach vorhanden wie in Produkten mit Fleisch, Pizza, Chips, Crackern etc. Beim Selbstkochen sollte man bewusst wenig oder gar nicht salzen. Wer zu häufig zu stark salzt neigt dazu geschmacklich abzustumpfen und viel zu häufig zu stark zu salzen.

Auch sollte man auf Alkohol verzichten, das dieser den Blutdruck hebt. Wichtig ist eine möglichst vegetarische oder gar vegane Ernährung mit viel mediterranem Essen. Häufig kann man nach einer Ernährungsumstellung sogar auf Blutdruckmedikamente verzichten.

Nitrathaltiges Gemüse wie Spinat, Rucola oder Rote Bete wirken sich auf die Stickstoffmonoxid-Produktion aus und können, wie Essig, den Blutdruck und Blutzuckerwerte verbessern. Süßstoffe können hingegen Diabetes fördern und die Zirkulation vom Blut verschlechtern.

Gesunde Lebensmittel

Gemüse wie Tomaten helfen nicht nur beim Abnehmen, sie heben auch die Stimmung und wirken so gegen Depressionen.
Gemüse wie Tomaten helfen nicht nur beim Abnehmen, sie heben auch die Stimmung und wirken so gegen Depressionen.

Auch ein Heilfasten kann dabei helfen, so verzichtet man auf Salz und Fette, der Körper schüttet zu dem blutdrucksenkende Hormone aus. Auch das Mikrobiom verändert sich, da der Darm entlastet wird. Auf TK-Kost sollte man verzichten. Grüner Tee oder Hibiskus-Tee, Rote Bete Saft, Obst wie Blaubeeren oder Granatapfel und nitratreiches Gemüse wie Rucola, Mangold und Spinat oder auch Soja in Tofu, Sojamilch und Tempeh helfen ebenfalls den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Neben der Entschlackung des Körpers kann das Fasten auch beim Abnehmen helfen.

Leere Kalorien und Alkohol werden gemieden. Rotes Fleisch wird ebenfalls gemieden, man ernährt sich vorwiegend von Geflügel oder Fisch. Komplexe Kohlenhydrate sind ein weiterer Schlüssel zur gesunden Ernährung. Werden Kohlenhydrate aus Reis, Pasta oder Kartoffeln abgekühlt so ensteht eine resistente Stärke die dafür sogar, das wenig Insulin ausgeschüttet wird, so kann eine dick machende Wirkung verhindert werden.

Nüsse sind fetthaltig, aber haben halten lange satt ähnlich wie Pistazien. Wichtig ist es auch ausreichend zu trinken und so den Magen zu füllen und den Stoffwechsel zu fördern.

Generell ist es hilfreich den Stoffwechsel zu fördern, dieses kann durch scharfe Lebensmittel wie Ingwer erfolgen, aber auch durch 2 EL Apfelessig. Auch die Vermeidung von Stress und mehr Bewegung helfen dabei Fettreserven abzubauen und den Aufbau neuer zu verhindern.

Wer glücklicher und zufriedene ist, isst zu dem weniger aus Frust. Eine mediterrane Ernährung mit viel Gemüse kann sogar bei leichten Depressionen helfen. So enthalten Tomaten viele sekundäre Pflanzenstoffe wie Lycopin, ein Beta-Cartoin und Quercetin, durch Kochen, erhitzen steigt die Menge an Lycopin und macht die Tomaten erhitzt noch wirksamer gegen schlechte Laune.

Die Botenstoffe Dopamin und Serotonin sind im Gehirn für eine gute Stimmung wichtig, durch das Enzym Monocaminooxidase (MAO) werden sie abgebaut. Daher nutzt man bei Depressionen häufig auch MAO-Hemmer als Medikament. Eine ausgewogene Ernährung mit Gemüse und Obst kann so nicht nur beim Abnehmen helfen, sondern auch die Stimmung aufhellen.

Bei Übelkeit kann Ingwer helfen ebenso bei Migräne und Kopfschmerzen. Histamin sollte man meiden bei Problemen mit Kopfschmerzen, man findet es in Schokolade, Käse, Geräuchertem, Dosenfisch, Rotwein und Kakao. Vor allem in frischen Lebensmittel ist es seltener vorhanden. Auch Tryamin, dass wie Histamin ein biogenes Amin ist sollte man meiden, da es das Enyzm Diaminoxidase blockiert welches wiederum das Histamin abbaut. Konkret meiden sollte man daher Zitrusfrüchte, Erdbeeren, Bananen, Hefe, Avocados, Nüsse, Brühwürfel oder Kaffee. Aber auch Zucker gilt es zu meiden, da der rapide Insulin-Abfall nach dem Zuckeranstieg die Migräne fördert. Omega-3-Fettsäuren können hingegen vor Migräne-Attacken schützen, also Rapsöl, Walnüsse, Sojaöl oder Leinöl. Prophylaktisch wirkt Magnesium in Mineralwasser, Getreide und Hülsenfrüchten

Gelenkprobleme wie Arthrose sind vor allem Altersbedingt, durch dünner werdende Knorpelschichten. Aber auch ein regelmäßiges Fasten und die richtige Ernährung können bei Problemen helfen. So werden nämlich Entzündungen vermieden die den Gelenkknorpel schädigen. Omega-3-Fettsäuren gelten als entzündungshemmend, man findet sie in Leinöl, Rapsöl, Nüssen, Soja, Algen, grünem Blattgemüse. Sie sind die Gegenspieler der entzündungsfördernden Eicosanoide (Signalstoffe). Diese entsteht durch die Fettsäure Arachidon die man vor allem mit Wurst, Eiern, Milchprodukten und Fisch zu sich nimmt, diese sollte man also bei Arthrose meiden.

Wer an Arthrose leidet sollte daher auf tierische Produkte verzichten und vermehrt Vitamin C haltiges Obst und Gemüse verzehren sowie Kurkuma, Ingwer oder Leinöl. Auch Brot und Getreideprodukte werden gemieden, da sie die Säurebildung fördern.

Reizdarm

Lebensmittel wie Leinsamen können bei Reizdarm helfen.
Lebensmittel wie Leinsamen können bei Reizdarm helfen.

30 g Nüsse pro Tag sowie Olivenöl senken das Risiko von Diabetes, ebenso wie Mandeln oder Pistazien. Mandeln senken zu dem auch den Blutfettspiegel. Brokkoli kann in der Leber die Bildung von Glukose hemmen, ähnlich wie das Diabetes Medikament Metformin.

Wer an einem Reizdarmsyndrom leidet, wie ca. 20 % der Bevölkerung sollte das Mikrobiom durch eine Ernährung mit Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten und Wurzelgemüse fördern und anregen. Zu Beginn können sich ähnliche Symptome wie beim Reizdarm einstellen mit Blähungen und Durchfall, jedoch wird der Darm auf Dauer gesünder. Auf Rohkost gilt es zu verzichten, hier setzt man besser auf gedampftes und gedünstetes Gemüse das den Magen schont. Das gleiche gilt für kalte Getränke und Alkohol die es zu meiden gilt.

Die Speisen sollten gründlich gekaut und langsam gegessen werden, um sie mit genügend Speichel einzuweichen und so die Verdauung zu erleichtern.

Gallensäure im Darm kann durch lösliches Beta-Glucan gebunden werden welches sich in Hafer befindet. So kann der Blutzucker normalisiert werden und und eine Insulinresistenz verhindert werden. Beim Abnehmen hilft zu dem die sättigende Wirkung.

Bei Beschwerden helfen auch Leinsamen, Anistee, Kümmeltee oder Fencheltee.

Gegen Abend gilt es die Kalorienzufuhr zu senken, auch ein Intervallfasten kann dabei helfen die Fettverbrennung zu fördern und den Fettleber zu behandeln.

Beim Fasten sollte man neben Wasser und Tee auch Gemüsesäfte nutzen, Obstsäfte enthalten zu viel Fructose. Diabetes-Medikamente wie Metformin die Zuckerbildung in der Leber hemmen sollten beim Fasten nicht eingenommen werden.

Zum Frühstück eigenen sich gut Haferflocken, Vollkornbrote, Beeren etc. Für ein Intervallfasten verzichtet man auf Zwischenmahlzeiten, durch Essenspausen kann der Insulinspiegel gering gehalten werden und die Fettverbrennung beginnt. Vermehrt Kohlenyhdrate dürfen zum Frühstück verzehrt werden, um genügend Energie für den Tag zu haben. Besonders Diabetiker meiden Abends Kohlenhydrate da sie hier verstärkt Insulin ausschütten.

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