Falsches Essen

Falsches Essen

Falsches Essen, häufig wird beim Essen getrickst um höhere Preise zu erzielen. So ersetzt man zum Beispiel Milcih im Speise aus durch billigeres Pflanzenfett.
Falsches Essen, häufig wird beim Essen getrickst um höhere Preise zu erzielen. So ersetzt man zum Beispiel Milch im Speise aus durch billigeres Pflanzenfett.

Falsches Essen oder auch Fake-Food genannt findet sich immer häufiger in den Regalen des Supermarktes. Doch was genau ist Fake-Food und was ist so „falsch“ an ihm?

Gerade bestimmte Bezeichnungen wie Champagner oder Cognac dürfen nur auf bestimmte Produkte die tatsächlich ihren Ursprung daher haben den man vermutet aufgrund des Namens.

Häufig werden aber genau beliebte Bezeichnungen auf Produkte etikettiert die einen anderen Ursprung haben, um sie teuer verkaufen zu können und so Gewinn zu machen.

Also klassische Fälle von Betrug.

Häufig lassen sich die Fälschungen ähnlich wie bei Parfüm, Markenschuhen etc. kaum erkennen.

Auch können sie sogar zu gesundheitlichen Problemen führen aufgrund minderer Qualität.

In China streckte ein Produzent beispielsweise Milch mit Melamin in der Babynahrung worauf hin gut 30.000 Babys erkrankten.

Woran man Fake-Food erkennen kann und worauf man beim Einkauf im Supermarkt achten sollte, erfahren sie hier.

Wie kann man Fake-Food erkennen?

Im Labor werden die Inhaltsstoffe bestimmt Produkte genau untersucht. Beispielsweise werden gern Gewürze gefälscht bzw. welche genommen die dem Original ähneln. So wird Oregano auf Pizzen etc. gern gegen andere Gewürze ausgetauscht. Im Labor lässt sich allerdings diese Fälschung aufdecken.

Gerade auch Hersteller sind daran interessiert nicht auf falsche Zutaten rein zufallen. So werden gewissermaßen chemische Fingerabdrücke von Produkten und Zutaten erstellt die man im Labor abgleichen kann und so zweifelsfrei feststellen kann, ob es sich um tatsächlich um das angebotene Produkt bzw. die Zutat handelt.

Man erstellt also DNA-Abdrücke ähnlich wie bei der Überführung von Verbrechern.

Was wird gern gefälscht beim Essen?

Teure Weine werden gern mit billigen verschnitten um die Menge zu vergrößern.
Teure Weine werden gern mit billigen verschnitten um die Menge zu vergrößern.

Gerne wird bei Speiseeis der Milchanteil reduziert und durch pflanzliche Fette ersetzt.

Auch verwendet man gern Kuhmilch statt teurer Schafs- oder Ziegenmilch im Käse und nutzt auf der Verpackung Worte wie „Weißkäse“, „griechischer Art“ etc. und vermeidet korrekte Bezeichnungen wie Feta-Käse (also drucklos in Salzlake erstellter Käse aus Ziegen- oder Schafsmilch) etc.

Bei anderen Käsesorten wird auch gern geschummelt oder gar künstlich erstellter „Analog-Käse“ mit bei gemischt.

Teure Spirituosen sind ebenfalls ein beliebtes Ziel der Nahrungsmittelfälscher.

Garnelen werden gern durch „Surimi-Garnele“ ersetzt, also gepresste Fischmasse mit chemischen Geschmackstoffen anstelle von echten Garnelen.

Schinken wird gern aus einzelnen Teilen zusammen gepresst und besteht nicht wie erwartet aus einem gewachsenen Stück. Erkennbar ist dieses an dem Vermerk „aus Fleischstücken zusammengefügt“.

Öle wie native kaltgepresstes Olivenöl wird auch gern mit billigerem vermischt, teilweise sogar mit bedenklichen Inhaltsstoffen für die Gesundheit.

Gern gefälscht werden auch Weine, Honigsorten und Säfte. So werden gerade Weinsorten häufig mal mit günstigeren verschnitten. Honig wird mit Sirup gestreckt oder die regionale Herkunft wird geändert. So verkauft man chinesischen Honig als Honig aus den USA etc.

Plötzlich besteht ein Chardonnay aus verschnittenem Sauvignon und Pinot Grigio etc.

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