Magerquark

Magerquark

Magerquark unterstützt die Diät und den Muskelaufbau.
Magerquark unterstützt die Diät und den Muskelaufbau.

Magerquark ist nicht nur kalorienarm, er eignet sich neben Eiern auch gut für den Muskelaufbau und eine Diät.

Man gewinnt Magerquark aus Kuhmilch in dem man entrahmte Milch mit Lab oder anderen Milchsäurebakterien fermentiert.

Dabei zersetzen die Bakterien die Milch und sorgen für die Bildung von Klümpchen und der Molke-Flüssigkeit. Die feste Masse nennt man auch Käsebruch der in einer Zentrifuge geschleudert wird und gesiebt, so das eine cremige nicht mehr bröcklige Masse ensteht.

Da man beim Schleudern noch Sahne hinzu geben kann unterscheiden sich die Fettanteile im Quark.

Man unterscheidet so folgende Fettstufen.

Die Fettstufen

  • Der Magerquark oder Magerstufe hat unter 10 % Fett i. Tr.
  • Die Viertelfettstufe hat 10 % Fett i. Tr.
  • Die Halbfettstufe hat 20 % Fett i. Tr.
  • Die Dreiveritelfettstufe hat 30 % Fett i. Tr.
  • Die Fettstufe hat 40 % Fett i. Tr.
  • Die Vollfettstufe hat 45 % Fett i. Tr.
  • Die Rahmstufe hat sogar 50 % Fett i. Tr.
  • Bei der Doppelrahmstufe können es auch 65 bis 85 % Fett i. Tr. sein.

Dabei bezeichnet die Abkürzung Fett i. Tr. den Fett in der Trockenmasse, also ohne Wasser also auf die trockene Quarkmasse. Magerquark hat so nur ca 0,3 g Fett auf 100 g, währen Quark auf ca. 4 g kommt.

Neben dem geringen Fettanteil enthält Quark auch viel Eiweiß, ca 14 g auf 100 g, sowie Folsäure, Kalzium, Kalium, Phosphor und alle essentiellen Aminosäuren.

Die RDA, also Recommended Dietary Allowances sind kommt so prozentual bei 100 g Magerquark auf:

  • 7,5 % RDA bei der Folsäure
  • 7 % RDA beim Kalium
  • 12 % RDA beim Kalzium
  • 27 % RDA beim Phosphor
  • und allen essentiellen Aminosäuren.

Gegessen werden kann der Magerquark als Brotaufstrich gewürzt mit Salz und Pfeffer, Radieschen, Kräutern oder auch Honig und Marmelade.

Auch zu Kartoffeln passt er gut, beim Backen nutzt man ihn gern für Käsekuchen etc.

In Eiweißpulvern wird gern auf Whey, also Molke gesetzt, da sie schnell vom Körper in Muskelmasse umgewandelt wird, wohingegen Eiweiß aus Eiern nur langsam ungewandelt wird als Casein. Beim Muskelaufbau sollte man eine Kombination verschiedene Proteine und essentieller Aminosäuren achten.

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