Risiken einer Low-Carb-Diät

Eine Kohlenhydrate-Ernährung kann das Risiko für Herzerkrankungen steigern.
Eine Kohlenhydrate-Ernährung kann das Risiko für Herzerkrankungen steigern.

Low-Carb-Diäten liegen im Trend und werden gern zum Abspecken genutzt. Durch die Aufnahme von weniger Kohlenhydraten lässt sich die Kalorienbilanz leicht beeinflussen. Doch diese Diätform birgt auch Risiken, welche Erfahren sie auf dieser Seite.

So zeigen Forschungen, dass die Herzgesundheit bei einer Low-Carb-Ernährung leiden kann. Man reduziert oder lässt Kohlenhydrate bei der Ernährung. So achtet man auf viel Gemüse, Fleisch, Fisch und Milchprodukte. Man ersetzt somit die Kohlenhydrate durch Proteine und Fette.

So kam das internationale Forscherteam um Nicole Napoli vom American College of Cardiology zu der Erkenntnis bei 14.000 untersuchten Personen, dass sich durch die Low-Carb-Ernährung das Risiko für Herzrhythmusstörungen anstieg. Die Studie zeigte, dass Personen die ihre Kalorien aus Kohlenhydraten in Form von Getreide, Obst und stärkehaltigem Gemüse wie Kartoffeln beziehen deutlich seltener ein Vorhofflimmern erlitten.

Gern nimmt man bei Low-Carb-Diäten auch viele Beeren zu sich wie Heidelbeeren die wenig Kalorien enthalten und viele Vitamine. Problematisch wird es jedoch wenn man allgemein auf Kohlenhydrate möglichst verzichtet.

Die Studie lief über 22 Jahre und war in 3 Gruppen aufgeteilt. Solche mit Low-Carb, Medium-Carb und High-Carb. Egal welche Protein oder Fett die Personen zu sich nahmen, bei wenig Kohlenhydraten stiegt das Risiko für Vorhofflimmern. Bei der Low-Carb-Gruppe um 18 %. Diese Gruppe ernährte sich von 44,8 bis 52,4 % von Kohlenhydraten und hatte ein um 16 % erhöhtes Risiko für Vorhofflimmern.

Als Begründung für die negativen Auswirkungen auf das Herz durch Low-Carb-Diäten sehen die Forscher darin, dass man durch weniger enztzündungshemmende Stoffe aus Gertreide, Gemüse und Obst verzehrt werden.

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