Ketogene Ernährung oder Low-Carb

Ketogene Ernährung oder Low-Carb

Bei einer ketogenen Ernährung verzichtet man möglichst auf Kohlenhydrate als Energielieferant und setzt auf eine fett- und eiweißreiche Ernährung.

Bei einer ketogenen Ernährung verzichtet man möglichst auf Kohlenhydrate als Energielieferant und setzt auf eine fett- und eiweißreiche Ernährung.

Was genau macht eine gesunde Ernährung aus? Hier rüber gibt es verschiedene Ansichten und Meinungen.

Häufig setzen Diäten auf einen starken Verzichten von Kohlenhydraten in Form von Low-Carb-Diäten oder den weitestgehenden Verzicht auf Fette bei den Low-Fat-Diäten oder Mischformen aus beiden.

Die Low-Carb-Diät gilt bei vielen als gutes Mittel gegen Übergewicht und zum Abnehmen. Neue Studien legen jedoch nahe, dass sie sogar die Lebenszeit verkürzen können. Ohne Zweifel führen zuviel Kohlenhydrate bei zu wenig Bewegung auf Dauer zu Übergewicht und können Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck etc. begünstigen.

Wer zuviel Kohlenhydrate zu sich nimmt erhöht den Glukosespiegel chronisch in Folge der ständigen Insulinproduktion. Draus kann sich eine Insulinresistenz bilden die eine Diabetes zur Folge hat, der Körper ist nicht mehr in der Lage den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Die Ausschüttung von Insulin führt kaum oder gar nicht mehr zur Senkung des Blutzuckers.

Insulin signalisiert dem Körper darüber hinaus Fett einzulagern, so das Übergewicht und hohe Blutzuckerwerte die Folge sind und mögliche Folge Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems.

Wie eine ketogene Ernährung funktioniert

Bei der ketogenen Lebensweise werden Kohlenhydrate aus Nudeln, Kartoffeln, Brot, Reis etc. weitestgehend gestrichen.

Bei der ketogenen Lebensweise werden Kohlenhydrate aus Nudeln, Kartoffeln, Brot, Reis etc. weitestgehend gestrichen.

Alternativ zu einer radikalen Low-Carb-Diät gibt es jedoch auch eine ketogene Diät. Doch was genau ist das?

Bei einer ketogenen Ernährung verzichtet man fast gänzlich auf Kohlenhydrate, dieses führt dazu, dass sich im Ketokörper bilden welche die Gesundheit fördern sollen. So machen Kohlenhydrate nur 5 % der gesamten verbrauchten Kalorien aus. Als Hauptenergieträger dienen nicht Kohlehydrate, sondern Fette und Proteine.

In den Industrienationen machen Kohlenhydrate den größten Anteil an der Energiebilanz aus mit 40 bis 65 %.

Die Umstellung auf eine ketogene Ernährung benötigt jedoch Zeit. Man wird weniger insulinresistent, der Glukosespiegel normalisiert sich, das Risiko von chronischen Krankheiten wird minimiert und man verliert an Körperfett. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass sich systemische Entzündungen verringern, welche zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen können und das Nervensystem sowie Gehirn geschützt werden.

Der menschliche Körper hat sich zu dem Jahrtausende Lang ketogen ernährt und nicht so wie der recht neue moderne Mensch von vielen Kohlenhydraten. Es gibt also durchaus begründete Annahmen die eine ketogene Ernährung stützen.

Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass es hier um eine Umstellung der Ernährung handelt und nicht um eine kurzfristige Diät. Man muss also dauerhaft auf viele Lebensmittel verzichten.

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