Stoffwechselkur

Die Stoffwechselkur sorgt für eine gesteigerte Fettverbrennung.
Die Stoffwechselkur sorgt für eine gesteigerte Fettverbrennung.

Wie man mit einer Stoffwechselkur abnehmen kann und worauf sie dabei achten müssen erfahren sie auf dieser Seite. So wird durch eine Stoffwechselkur der Stoffwechsel, also vor allem die Fettverbrennung angeheizt. Durch einen Verzicht auf Kohlenhydrate und eine proteinreiche Ernährung soll so der Stoffwechsel angekurbelt und der Abbau von vorhandener Muskelmaske verhindert werden.

Schon in den den 1950er Jahren hat Albert T.W. Simeons die humane Choriongonadotropin-Diät kurz hCG genutzt. Hierbei handelt es sich um das während der Schwangerschaft produzierte Hormon. So wurde dieses Hormon in Kombination mit einer sehr kalorienarmen Ernährung verwendet. Dieses wurde per Spritze injiziert, um Fettgewebe abzubauen und Muskelgewebe zu erhalten. Auch heute noch kann man diese Diät mit hCG-Globuli durchführen.

Da man sich hier auf 500 bis 700 kcal pro Tag beschränkt kommt der größte Gewichtsverlust durch die negative Kalorienbilanz zu Stande. So können erste Abnehmeerfolge schon nach 21 Tagen sichtbar werden.

Durch Nahrungsergänzungsmittel wird Mangelerscheinungen vorgebeugt. So nimmt man Eiweißpulver, Omega-3-Fettsäuren, Vitaminpräparate, organischen Schwefel (MSM),Traubenkernextrakt (OPC) und Flohsamenpulver zu sich.

Die Stoffwechselkur ist dabei in 4 Phasen aufgebaut.

Die 4 Phasen der Stoffwechselkur

Man unterscheidet die 4 Phasen:

  1. Ladephase
  2. Diätphase
  3. Stabilisierungsphase
  4. und Erhaltungsphase

Die Ladephase umfasst nur 2 Tage,  hier kann mann noch essen was man möchte, es wird sogar auf sehr viele Kalorien von bis zu 4000 gesetzt die man zu sich nehmen soll. Allerdings vermeidet man Alkohol und achtet darauf genügend zu trinken (3 bis 4 Liter pro Tag).

Die anschließende Diätphase umfasst 21 Tage. Man isst viel Gemüse und am Abend hauptsächlich Eiweiße in Form von magerem Fleisch, Eiern, Tofu und Fisch. Beim Obst beschränkt man sich auf kalorienarmes wie Äpfel, Erdbeeren oder Grapefruit.

Vermieden werden Süßigkeiten und Zucker, sowie Milch und Milchprodukte, Kartoffel, Reis, Öle und Fette, Brot, Nudeln und Alkohol.

In der Stabilisierungsphase von 21 Tagen darf man allmählich wieder mehr Kalorien zu sich nehmen. Man steigert sich täglich um 100 Kalorien bis man gegen Ende wieder ein normales tägliches Kalorienniveau erreicht hat.

Durch eine langsame Steigerung soll der fiese JoJo-Effekt am Ende der Diät umgangen werden.

Die Erhaltungsphase dient der Erhaltung des neuen Gewichtes. Man darf wieder normal essen, achtet jedoch auf ausreichend Gemüse und Obst auf dem Speiseplan sowie Eiweiße.

Durch die drastische Reduktion von Kalorien kann man schnell abnehmen, jedoch sollten Diabetiker, Schwangere, Senioren, Heranwachsende, Menschen mit Herz-Kreislauf-Beschwerden und niedrigen Blutdruck von solch drastischen Diäten Abstand nehmen.

Wer nebenbei noch Sport treibt kann den Kalorienumsatz zusätzlich ankurbeln. .

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