Heilfasten

Heilfasten

Heilfasten kann das Gewicht reduzieren und die Gesundheit fördern.
Heilfasten kann das Gewicht reduzieren und die Gesundheit fördern.

Heilfasten ist besonders in Europa, aber auch weltweit verbreitet und hat eine lange Tradition. Seinen Ursprung hat das Heilfasten aus einem religiösen Hintergrund.

Es dient schon seit Jahrhunderten als eine einfache Form der Gesundheitsförderung. Abhängig von der Region variiert seine Ausprägung. Das Heilfasten beschreibt den bewusst Verzicht von bestimmten Nahrungsmitteln für einen festgelegten Zeitraum. Wie beispielsweise das Fasten vor Ostern wo man auf Fleisch verzichtet, heute nutzt man das Heilfasten häufig auch aus gesundheitlichen Gründen und nicht religiösen.

Zum einen kann man durch das Heilfasten an Gewicht verlieren, meist jedoch wählt man es aus anderen Gründen, neben der Religion kann das Fasten gesundheitsfördernd sein, die Blutwerte, Blutfette verbessern oder auch gezielt Krankheiten bekämpfen.

Seit dem 19. Jahrhundert nutzt man Heilfasten auch als medizinische Therapieform um Krankheiten zu behandeln sowie Übergewicht und Fettleibigkeit.

Auch bei Kuraufenthalten wird das Fasten gern als Therapieform angewendet.

Auch ein kompletter Verzicht auf Nahrung kann beim Heilfasten erfolgen, meisten jedoch verzichtet man auf bestimmte Lebensmitteln, gesundheitlich und/oder religiös motiviert.

Man unterscheidet verschiedene Arten des Heilfastens, neben dem vollständigen Verzicht auf Nahrung in einem fest definierten Zeitrahmen kann man auch nur auf bestimmte Lebensmittel verzichten oder Genussmittel und Genussgifte. So kann man auf Süßigkeiten, Schokolade, Alkohol, Zigaretten, Kaffee etc. verzichten.

Der Ablauf von Heilfasten

Fasten kann auch regligös bedingt sein wie bei den Katholiken vor Ostern oder den Muslimen zum Ramadan.
Fasten kann auch religiös bedingt sein wie bei den Katholiken vor Ostern oder den Muslimen zum Ramadan.

Oder man beschränkt sich auf bestimmte Lebensmittel wie nur Äpfel, Hühnerbrühe etc.

Der Beginn des Heilfastens kann vorher geplant sein oder auch ganz spontan erfolgen. Für die Dauer kann man einige Tage oder Wochen einkalkulieren. Aber auch ein längerer oder gar Lebenslanger Verzicht ist denkbar, so fasten hinduistische Mönche und Eremiten ein Leben lang.

Möchte man den Körper entgiften und gleichzeitig abnehmen so sollte man einen Zeitraum von gut einem Monat einkalkulieren, der jedoch Durchhaltevermögen abverlangt.

Abhängig vom Umfang und Zeitraum kann man das Heilfasten vielfältig einsetzen von einer Crash-Diät hin bis zu einem dauerhaften Ernährungskonzept.

Verzichtet man komplett auf Nahrung, also ganz radikal, so kann man sogar 1 bis 2 kg pro Tag abnehmen.

Wer jedoch zu schnell abnimmt riskiert nicht nur später eine schnelle Rückkehr des Körpergewichtes, auch kann es zu gesundheitlichen Schäden kommen. Sinnvoller ist daher ein gemäßigtes Fasten. Extrem fasten kann man beispielsweise indem morgens nur einen Apfel und Wasser zu sich nimmt, gegen Mittag zum Beispiel eine Scheibe trockenes Brot und Abends wieder nur Wasser.

Gemäßigter Fasten wäre zum Beispiel morgens Tee und Haferschleim, mittags Gurke, Karotte und Apfel und zum Abend Banane und Karotte.

Wichtig ist das man für sich das richtige Maß findet, je radikaler das Fasten ist umso gefährlicher kann es werden für die Gesundheit, insbesondere wenn man es lange anwendet, auch Mangelerscheinungen sind dann möglich, gegen die man Nahrungsergänzungsmittel einnehmen sollte. Der Verzicht auf fest Nahrung kann durchaus einen Monat lang erfolgen sofern man unter ärztlicher Aufsicht bleibt.

Die Diät ist sehr günstig, da man bewusst auf Lebensmittel verzichtet, eine zu radikale Fastenform kann jedoch zu Beschwerden oder gar Schädigungen des Körpers führen. Fastet man stark, so kann es auch zu Schwäche, Konzentrationsstörungen und Abgeschlagenheit kommen. Möchte man nach einem schnellen Gewichtsverlust das Gewicht dauerhaft halten so empfiehlt sich Teile des Fastens in den Alltag zu integrieren sowie mehr Bewegung in Form von Sport. Leichte Formen des Heilfastens sind jedoch in der Regel gesundheitlich unbedenklich und können die Gesundheit sogar fördern und Symptome von Krankheiten lindern wie bei einer Gicht durch den Verzicht auf Fleisch etc.

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