Gründe dafür wenn eine Low-Carb-Diät nicht funktioniert

Gründe dafür wenn eine Low-Carb-Diät nicht funktioniert

Gründe dafür wenn eine Low-Carb-Diät nicht funktioniert

Eine Low-Carb-Diät steht für eine kohlenhydratarme  Diät, ein beliebter Weg Abzunehmen, allerdings stellt sich nicht immer der gewünschte Erfolg ein, hier erfahren sie woran es liegen könnte.

Gerade die Low-Carb-Diät ist beliebt kann aber mitunter nicht zum Gewichtsabbau führen. Durch den gezielten Verzicht auf Kohlenhydrate in der Ernährung soll der Fettabbau forciert werden.

Man stellt die Ernährungsgewohnheiten um, verzichtet möglicht auf Zucker und nimmt nur hochwertige langkettige Kohlenhydrate zu sich.

Gemieden werden Reis, Nudeln, Weizenmehl, Kartoffeln, Bohnen, Trockenfrüchte und Maisgrieß sowie Obst mit viel Fruktose wie Bananen, Birnen, Trauben, Feigen oder Datteln.

Mit langkettigen Kohlenhydraten ist die Verdauung länger beschäftigt und man bleibt länger satt. Wichtig ist ein Kaloriendefizit bei der Low-Carb-Diät damit diese funktioniert. Man sollte also mehr Kalorien verbrachen als man zu sich nimmt. Ein Kalorienrechner kann bei der Ermittlung hilfreich sein.

Besonders wirksam ist die Diät wenn man ein Kaloriendefizit von mindestens 500 Kalorien pro Tag hat. Abhängig was man zu sich nimmt kann man die Energiebilanz gut beeinflussen, so enthalten Nüsse zum Beispiel wenige Kohlenhydrate, dafür aber (gesunde) Fette die sich auch negativ auf die Kalorien auswirken, hier gilt es nicht zu viel zu sich zunehmen.

Die richtige Ernährung

Nüsse (auf Englisch nuts) enthalten gesunde Fette, aber auch viele Kalorien und sollten daher nur in Maßen verzehrt werden. Gesalzene Nüsse führen zudem auch zu vermehrter Wassereinlagerung und Gewichtszunahme.

Bei der Low-Carb-Diät achtet man auf frische Zutaten, wenig Fertigprodukte und kann die Diät variieren je nach dem wie stark man Kohlenhydrate und somit Kalorien einspart.

Bevorzugt verzehrt werden Blumenkohl, Brokkoli, Spinat, Pilze oder Obst mit wenig Fruchtzucker wie Himbeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren aber auch Salat, Geflügel, Eier, Fisch, Meeresfrüchte sowie viel Wasser und ungesüßte Tees sowie Milchprodukte, Soja oder Nüsse.

Neben der Ernährung ist auch die Bewegung wichtig, mit genügend Bewegung kann man den Kalorienumsatz ankurbeln. Je höher der Grundumsatz ist, umso leichter fällt das Abnehmen, mit mehr Muskelmasse steigt der Grundumsatz, daher kann Krafttraining in Kombination mit Ausdauertraining ein gutes Mittel sein mit dem man die Low-Carb-Diät ergänzen sollte.

Um Muskeln aufzubauen sollte man auf eine proteinreiche Ernährung achten mit magerem Fleisch, Eiern, Fisch, hier sollte man 0,8 bis 1,2 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen. Überschüssiges Protein wird in Glucose umgewandelt. Zuviel Protein führt aber auch zu Heißhunger und kann sich negativ auf Nieren und Leber auswirken.

Weiterhin sollte beim Speiseplan auf Abwechslung achten, so vermeidet man Langeweile und Monotonie und bleibt lange motiviert die Diät und Ernährungsumstellung durchzuhalten. Nur wer die Ernährung dauerhaft umstellt, nicht schnell in alte Verhaltensmuster zurückfällt und regelmäßig Sport macht kann mit einer Low-Carb-Diät erfolgreich abnehmen.

Besonders Menschen die sich wenig bewegen wie bei einer sitzenden Tätigkeit im Büro sollten auf mehr Bewegung achten, um abzunehmen. Am besten trainiert man vor der Mahlzeit am Morgen oder Abend.

Wichtig ist die Konsequenz beim Sport und der Ernährung, Stress ist Gift für das Abnehmen, da das Stresshormon Cortisol dafür sorgt, dass man Heißhunger bekommt, so greift man schnell zum Schokoriegel oder anderen ungesunden Snacks. Wirkt sich der Stress noch auf den Schlaf aus so geraten die Hormone die das Hunger- und Sättigungsgefühl steuern ganz außer Kontrolle.

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