Fakten zum Übergewicht

Fakten zum Übergewicht

Fakten zum Übergewicht, zu fettige Nahrung führt zum Übergewicht.
Fakten zum Übergewicht, zu fettige Nahrung führt zum Übergewicht.

Folgenden Fakten zum Übergewicht helfen dabei effizienter abzunehmen. So neigen manche Menschen mehr zum Übergewicht als andere. In Deutschland sind gut 47 % der Frauen und 62 % der Männer übergewichtig.

Generell unterscheidet man verschiedene Arten von Fett. Denn Fett dient dem Körper als Energiereserve. So sorgt braunes Fett als Speicher für Energie und dient der Erzeugung von Wärme im Körper. Weißes Fett hingegen schützt Orange vor mechanischen Einwirkungen von außen, dient als Energiespeicher bei Hunger und wird in den Zellen eingelagert.

Braunes Fett enthält viele Mitochondrien. Nur 63 g braunen Fettes können soviel Energie verbrennen in einem Jahr wie 4,1 kg weißes Fett.

Bei Kälte wird das braune Fett gefördert.

Als 3. Fettsorte kann man beiges Fett ausmachen also brite, vom Englischen brown-in-white, Es handelt sich um eine Übergangsform von weißen zu braunem Fett, welches in jede von beide Sorten umgewandelt werden kann.

Der Anteil des braunen Fettes nimmt mit zunehmendem Alter ab. Es lagert bei Erwachsenen vor allem an der Niere und den Nebennieren, dem Nacken und der Brusthöhle.

Das weiße Fett hingegen sitzt direkt unter der Haut oder auch im Bauchraum. Weiße Fettzellen kommen als einzelner Fettropfen aus Triacyglycerol vor. Fett ist also nötig für den Körper, kann aber bei adipösen Menschen überhand gewinnen. Auch kann das Fett über Hormone und ähnliche Substanzen wie Leptin, Visfatin, Adpokine und Adiponection Einfluss auf Körperfunktionen nehmen. Bei zu viel Fett gerät das System aus der Balance es drohen Entzündungen und Diabetes, Herz-Kreislaufprobleme sowie Insulinresistenz.

So sollte die Aufnahme von Energie und der Verbrauch in Balance sein. Nach dem Essen wird es durch Triglyceriden gespeichert und bei Bedarf als Energie durch freie Fettsäuren abgegeben.

Warum Fett gefährlich ist

Bauchfett ist besonders gefährlich.
Bauchfett, bedingt durch Fastfood, ist besonders gefährlich.

Lagert sich Fett unter der Haut ab handelt es sich um überschüssige Energie. Ist hier kein Platz mehr wandert es in die Nähe von innere Organe als Bauchfett und kann Signalstoffe auslösen die den Stoffwechsel aus der Balance bringen.

Allein der BMI sagt also nicht was über mögliche Erkrankungen aus, sondern viel mehr wie das Fett verteilt ist. Männer die einen Bierbauch haben, einen BMI von 22 und 50 Jahre haben so eine doppelt so hoch Wahrscheinlichkeit in den folgenden 10 Jahren zu sterben als 50 jährige mit einem BMI von 33 wie eine Studie an der US-Mayo-Klinik ergab. Man sollte also das Taille-Hüft-Verhältnis beachten.

Gerade Bauchfett ist also die Ursache für Diabetes, Herz-Kreislauf-Probleme etc. und besonder gefährlich.

Dabei bleibt die Zahl der Fettzellen im Körper relativ konstant, im Jahr geht etwa je 10. Fettzelle ein und wird durch eine neue ersetzt.

Neben der Ernährung und Bewegung spielt auch die Genetik eine große Rolle wie sich das Fett verteilt. Gerade der JoJo-Effekt nach einer Diät stellt für viele eine Hürde dar, der Körper versucht uns vor dem Verhungern zu schützen und neigt dazu nach der Diät vermehrt wieder Fett einzulagern.

Wer genetisch bedingt den Bitterstoff 6-n-Prpylthiouracil, kurz PROP, nicht schmecken kann, neigt dazu vermehrt fettiges und kalorienreiches Essen zu verzehren.

Auch hat sich Ernährungsverhalten in den letzten Jahrzehnten drastisch verändert. Kalorienreiches Essen, dass viel Fett enthält ist an jeder Ecke, jeder Zeit verfügbar.

In vielen fertigen Speisen sind auch Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker etc. enthalten die auch das Sättigungsgefühl beeinflussen und so am Übergewicht mit schuld sind.

Nur durch eine dauerhafte Veränderung der Ernährung ohne Süßigkeiten, Softdrinks, Alkohol mit mehr Gemüse, Obst und vor allem Bewegung ist ein Gewichtsverlust möglich.

 

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