Radfahren

Radfahren

Radfahren eignet sich gut zum Abspecken und zur Steigerung der Ausdauer.

Radfahren eignet sich gut zum Abspecken und zur Steigerung der Ausdauer.

Radfahren und andere ausdauernde sportliche Tätigkeiten steigern die Kalorien Umsatz und sind somit gut zum Abspecken geeignet. Wie viel Kalorien sie beim Radfahren tatsächlich verbrennen können sie hier nachrechnen.

So verbrennt man bei einem Körpergewicht von 70 kg und einer Geschwindigkeit von 15 km/h pro Stunde Radfahren gut 434 kcal. Also soviel wie eine kleine Zwischenmahlzeit.

So stärkt Radfahren das Immunsystem, ist gut für das Herz-Kreislauf-System, hilft beim Abspecken durch Kalorienverbrauch, baut Stress ab und schüttet, wie jede Sportart und der Verzehr von Schokolade, das Glückshormon Serotonin im Gehirn aus und macht so glücklich.

Gerade im Frühjahr und im Sommer bieten sich ausgiebige Radtouren an. Das Wetter wird besser und man kann die frische Luft genießen. Auch Allergiker mit Heuschnupfen können das Radfahren in der freien Natur genießen, wenn sie einige Dinge beachten.

Neue Studien belegen sogar, dass durch Radfahren das Risiko von Alzheimer gesenkt werden kann und das Denkvermögen gesteigert wird. Durch das Radeln wird nämlich die Sauerstoffversorgung im Blut und im Gehirn gefördert.

Es hat also nicht nur entspannende und kalorienabbauende Wirkungen.

Auswahl an Fahrrädern

Abhängig vom Einsatzzweck gibt es unterschiedliche Fahrradtypen.

Abhängig vom Einsatzzweck gibt es unterschiedliche Fahrradtypen.

Die Auswahl an Fahrrädern ist groß und reicht von normalen Herren-, Damen- und Kinderrädern über Moutainbike fürs Off-Road-Touren, Rennräden, über Einrädern, Trekkingräder mit schmalen Reifen, dem gemütlichen Hollandrad bis hin zu modernen E-Bikes mit elektrischem Hilfsmotor.

Professionelle Räder und Maßanfertigungen können sogar leicht Preise eines kleinen Neuwagens erreichen.

So können Fahrräder auch Life-Style-Produkte sein, fördern das Umweltverständnis nachhaltig und werden sogar an Ausleihstationen in den großen Städten zur Miete angeboten. So kann man sich für einen spontanen Radausflug einfach ein Fahrrad für ein paar Stunden mieten ohne sich gleich eins kaufen zu müssen.

Aber auch die richtige Fahrradgröße ist wichtig so gibt es neben vielen Gängen an den Gangschaltungen auch unterschiedliche Reifenradien die in Zoll ähnlich wie bei Autoreifen gemäßen werden. So liegen Kinderräder noch bis 24 Zoll und ab 26 Zoll beginnen die Fahrrad-Größen für Erwachsene.

In vielen Städten gehören Fahrräder sogar zum Stadtbild wie der Uni-Stadt Münster. Hier findet man deutlich mehr Radfahrer als in anderen Städten des Ruhrgebiets.

Radgrößen

Abhängig vom Alter, Körpergröße und Verwendungszweck gilt es die richtige Reifengröße fürs Fahrrad zu finden.

Alter in Jahren Radgröße Körpergröße Zielgruppe des Rades
2 bis 3 12 bis 14 Zoll 90 bis 105 cm Kleinkinder
3 16 Zoll 100 bis 115 cm Kinder
4 18 Zoll 110 bis 125 cm Kinder
5 20 Zoll 120 bis 130 cm Kinder
6 bis 8 24 Zoll 130 bis 145 cm Kinder
9 bis 10 26 Zoll 145 bis 160 cm Kinder
26 Zoll 145 bis 175 cm Erwachsener
29 Zoll Rahmenhöhe abhängig Erwachsener
Mountain Bikes
28 Zoll Rahmenhöhe abhängig Erwachsener
Trekkingräder

Neben der Radgröße ist auch die richtige Sitzhöhe wichtig. Andernfalls drohen schnell Verspannungen, Knieschmerzen und Muskelkater.

Fahrradsattel

Auch der Fahrradsattel sollte richtig gewählt sein um Schmerzen beim Sitzen zu vermeiden.

Auch der Fahrradsattel sollte richtig gewählt sein um Schmerzen beim Sitzen zu vermeiden.

Man rechnet hier 0,893 Mal die Innenbeinhöhe als Sitzhöhe. Dabei misst man von der Mitte des Tretlagers rauf bis zur Oberkante des Sattels.

Auch auf die Sattelform und Härte kommt es an. Für kürzere Radtouren kann ein weicherer Sattel gewählt werden, für längere ist ein härterer von Vorteil Gerade Männer fürchten zum Teil Impotenz durch zu ausgiebiges Radfahren. Fakt ist dass Nerven und Sehen im tieferen Gewebe gereizt und beansprucht werden wenn man den falschen Sattel wählt. Der Druck sollte sich gleichmäßig verteilen. Bei Bedarf kann auch ein nach hinten geneigter Sattel. bzw. die Änderung des Sattelwinkels Abhilfe bei Schmerzen beim auf dem Fahrradsitzen helfen.

Wer gerade mit dem Radfahren beginnt sollte sich auch nur langsam steigern, damit sich der Kreislauf und das Herz an die neue Belastung langsam gewöhnen kann. Bei Patienten mit Asthma gilt es ohnehin sich nicht maximal, sondern vielmehr ausdauernd zu belasten, um die Lungenfunktion zu stärken.

Sogar die Knochendichte kann durch Radfahren gesteigert werden und hilft so gegen Knochenschwund, der Osteoporose.

Das Herz erhält so ein höheres Schlagvolumen und kann mehr Blut pro Herzschlag durch die Arterien pumpen. Auch als Belastungstest beim Arzt nutzt man Fahrräder in Form von Heimtrainern für ein Belastungs-EKG.

Wie verbrennt man beim Radfahren am meisten Fett?

Regelmäßiges Radfahren verbrennt nicht nur Kalorien, sondern senkt auch den Blutdruck durch eine Erweiterung der Gefäße.

Regelmäßiges Radfahren verbrennt nicht nur Kalorien, sondern senkt auch den Blutdruck durch eine Erweiterung der Gefäße.

Wichtig ist ein ausdauerndes Fahren von mindestens 45 Minuten. Also ein kleiner Gang mit einem bequem eingestellten Sattel. So kann man Haltungsfehler und mögliche Verspannungen in den Beinen und Po vermeiden.

Auch den sonst nur schwer trainieren Bereich vom unteren Rücken kann man durch Radfahren hervorragend trainieren und beugt so Fehlstellungen vor durch wenig ausgebildete Rückenmuskulatur.

Durch regelmäßiges Fahrradfahren werden auch die Blutgefäße erweitert. Also der Querschnitt der Arterien und Venen wird größer. So ensteht in ihnen weniger Druck und man kann so effektiv den Blutdruck ohne Medikamente in Form von Tabletten senken.

Wer die Beinmuskulatur stärkt erhöht auch seinen Grundumsatz. So können gut trainierte Beine, also eine große Muskelpartie am menschlichen Körper, ebenfalls dazu beitragen, dass man vermehrt Kalorien verbrennt. Wer jedoch mit dem Training beginnt kann zunächst auch eine Gewichtszunahme erfahren, da Muskeln mehr wiegen als Fett und beim Abbau von Fett Muskeln aufgebaut werden durch das kräftige Treten in die Pedale.

Es gilt also beim Abspecken mit dem Fahrrad, darauf zu achten, dass man mit wenig Widerstand möglichst lange fährt. So verbrennt man ausdauernd Kalorien und gerät nicht in eine negative Sauerstoff-Bilanz (Anaerob). So kann am besten Fett verbrannt werden. Zudem ist Radfahren günstig in der Anschaffung, verbraucht viele Kalorien und lässt sich leicht erlernen. So gilt auch hier die Formulierung etwas ist wie Radfarhen, denn „Radfahren verlernt man nicht“ wenn man es einmal beherrscht. Auch wird der Gleichgewichtssinn und das Koordinatonsvermögen geschult.

Trainingstipps

Für kurze Sprints kann man sich markante Wegpunkte wählen wie Bäume, Schilder die zu einem kurzen Zwischenspurt von 100 oder 200 Metern einladen.

Nach dem intensiven Training sollte man auf Regeneration achten und genügend Kohlenhydrate mit Reis oder Nudeln zu sich nehmen. 1 bis 2 Mal im Monat kann man den Fettstoffwechsel ankurbeln in dem man kurz vor und nach dem Training die Kohlenhydratzufuhr stark einschränkt.

Wer nicht viel Zeit zum Granieren hat sollte lieber öfters kurz statt weniger oft lang trainieren.

Trainiert man auch im Winter und häufig in der Woche kann neben einem Rennrad auch ein Cylocross- oder Gravelbike Sinn machen.

Verletzungen beugt man vor indem man die Rückenmuskulatur und die Muskulatur des Bauches stärkt.

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