Gesunder ernähren

Gesünder ernähren

Gemüse hilft nicht nur beim Abnehmen, es kann auch Krankheiten verhindern.

Gemüse hilft nicht nur beim Abnehmen, es kann auch Krankheiten verhindern.

Übergewicht ist weit verbreitet und kann andere Krankheiten begünstigen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Gelenkschädigungen etc.

Ca. 70 % der Erkrankungen im Alter stammen von einer falschen Ernährung ab und sind nicht durch die Gene bedingt. Wer also gesund bleiben will sollte auf die richtige gesunde Ernährung achten.

An Diabetes vom Typ-2 erkrankten 2015 bereits 6,9 Millionen Deutsche mit einer steigenden Tendenz.

Eine ausgewogene Ernährung hilft nicht nur dabei eine schlanke Linie zu wahren, sie kann auch dabei helfen gesund zu sein. So können beispielsweise Nüsse mit Omega-3-Fettsäuren und einfach ungesättigten Fetten die Funktion des Darms fördern. In Kakao sind Polyphenole enthalten die durch die Entspannung der Gefäße den Blutdruck senken, hier sollte man am besten zu dunkler Schokolade greifen mit einem hohen Kakaoanteil sowie wenig Milch und Zucker.

Aber auch andere Lebensmittel haben gesunde, positive Eigenschaften auf den Körper, so können dunkle Beeren wie Blaubeeren oder Brombeeren die Zunge schwarz färben, sie schützen ebenso die Gefäße und das Herz. Die in Johannisbeeren enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe können das Wachstum von Mikrotumoren bremsen.

Auch der Brokkoli ist äußerst gesund und soll präventiv auf Krebs wirken, Entzündungen hemmen und das Immunsystem stärken. Wie bei allem Gemüse gilt, dass die guten Stoffe vor allem dann erhalten werden wenn man es nur kurz gart.

Kurkuma oder auch Gelbwurz genannt hemmt ebenfalls Entzündungen und kann vor Krebs im Darm und an der Prostata schützen. Besonders der natürliche gelbe Farbstoff Curcumin hilft hierbei.

Generell gilt es Zucker zu meiden und fettige Speise wie Fast Food. Neben Übergewicht können sie Schlaganfälle und Herzinfarkt begünstigen. Insbesondere eine mediterrane Küche kann dabei helfen die Cholesterin-, Trigylcerid- und Blutdruckwerte zu verbessern.

Heilfasten kann ebenfalls dabei helfen den Körper von Giftstoffen zu befreien. Insbesondere ein Schwerpunkt auf pflanzlicher Ernährung und wenig verarbeiteten Lebensmitteln hilft dabei Gewicht zu verlieren und gesund zu bleiben. Tierische Fette, Eiweiße, Zucker und Kohlenhydrate in einfacher Form gilt es zu meiden.

Eine einseitige und falsche Ernährung führt häufig zu Folgeerkrankungen wie Diabetes, Übergewicht, Bluthochdruck, Rückenschmerzen, Arthrose, Gefäßverkalkungen etc. Auch das Mikrobiom, also eine gesunde Darmflora leidet, wenn man zu wenig Ballaststoffe zu sich nimmt.

Neben gesättigten Fetten wie Wurstwaren und Käse gilt es auch auf Alkohol zu verzichten. Ungesättigte Fette wie im Olivenöl sind zu bevorzugen sowie Eiweiße aus Bohnen etc. anstelle aus Milch und Fleisch.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe wie die Polyphenole kommen beispielsweise in Äpfeln und vor allem in deren Schale vor.

Sekundäre Pflanzenstoffe wie die Polyphenole kommen beispielsweise in Äpfeln und vor allem in deren Schale vor.

Die sekundären Pflanzenstoffe sind für den Körper besonders wertvoll. In der Natur dienen diese den Pflanzen als Schutz vor Schädlingen und Locken beispielsweise Bienen an. In größeren Mengen sind sie häufig giftig und meist bitter. In kleinen Mengen helfen sie jedoch bei der Selbstheilung und Stärkung von Körperzellen oder hemmen Entzündungen, senken den Blutdruck oder den Cholesterinspiegel. Selbst vor Krebs können sie schützen. Dabei sind die größten Gruppen die Polyphenole, die Terpene, die Saponine und die Schwefelverbindungen.

Polyphenole kommen vor allen in buten und scharfen Lebensmitteln vor wie in Zwiebeln, Äpfeln, Trauben, Beeren, Gemüse, Nüssen und Kräutern.

In Zitrusfrüchten findet man Terpene. In zerdrücktem Knoblauch kommen die Schwefelverbindungen vor sowie in scharfen Kohlsorten. Die Saponine findet man in Blättern, Wurzeln und Blüten wieder.

Rote Bete kann den Blutdruck senken in dem es die Gefäße erweitert, so kann der Saft und die Rote Bete auch bei einer Herzinsuffizienz therapeutisch eingesetzt werden. Sogar gegen Karies hilft die Rote Bete sowie Paradontitis und Zahnfleischentzündungen.

Proteine sind ein wichtiger Baustoff für Muskeln, Haut, Gehirn, Haare und Herz. Besonders gut sind sie aus pflanzlichen Quellen wie Nüssen, Vollkorngetreide und Hülsenfrüchten.

Bei Verbrennungsvorgängen von Sauerstoff enstehen im Körper freie Radikale, dies schädigen die Zellen und lassen sie altern. Dem entgegen können Antioxidantien wirken, denn sie binden die freien Radikale. So können die sekundären Pflanzenstoffe dabei helfen die Zellen gesund zu halten und ihre Alterung verlangsamen. Man findet sich vor allem in Gemüse, Obst und Beeren die eine kräftige Farbe haben wie beispielsweise rote Zwiebeln, Rotkohl oder blaue Trauen.

Studien haben ergeben, dass Fasten dabei helfen kann die Lebenserwartung zwischen 20 und 30 % zu verlängern. Besonders in der Naturheilkunde ist das Heilfasten fest verankert.

Man wendet Heilfasten auch gern an bei Rheuma, Bluthochdruck, Diabetes, erhöhtem Blutfetten, Reizdarmsyndrom, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, multipler Sklerose oder zusätzlich zur Chemotherapie bei einer Krebserkrankung. Sogar die Stimmung bei den Fastenden kann sich verbessern und dient somit nicht nur dem reinem Abspecken.

Die Selbstreinigung der Körperzellen wird durch Kaffee gefördert, sowohl durch Kaffee mit und ohne Koffein.

Schon Hippokrates als Vater der Medizin setzte in seiner Schule die Ernährung und die „diaita“, die Heilung durch die Lebensweise in den Mittelpunkt der Behandlung. So gilt es sich von alten Ernährungsgewohnheiten los zusagen und gesünder zu ernähren und leben.

 

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