Gene bestimmen was man essen kann

Gene bestimmen was man essen kann
Gene bestimmen was man essen kann

Man spricht von der Nurtigenetik wenn die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Nahrungsverwertung und Erbanlagen erforscht werden. Spezielle Speicheltest die man kaufen kann können so Aufschlüsse über die eigene Genetik geben.

Der Mensch besitzt 22.500 Gene, der Anteil der sich individuell unterscheidet liegt bei 0,3 %.

So soll die DNA bestimmen ob man Eier, Milch etc. gut oder schlecht vertragen kann. Auch die Bildung von Plattfüßen, Glatze, bestimmten Krankheiten, das Aussehen etc. werden maßgeblich durch die Genetik bestimmt. Ebenso wer zu einem Übergewicht neigt. Nach dem Bundesamt für Statistik sind 53 % der erwachsenen Menschen im Jahr 2017 übergewichtig gewesen.

16 % sogar stark adipös, generell steigt die Tendenz zum Überwichtig in den westlichen Industrieländern. Häufig fehlt es an Bewegung und man greift zu kalorienhaltigem Fast-Food, Süßigkeiten und Softdrinks. Nach der Nutrigenetik bestimmt auch das FTO-Gen wer Fett besser Fett durch Fettzellen verbrennen oder in ihnen anlagern kann. Das FTO-Gen hat in der Evolution dafür gesorgt, dass Fett angelagert werden konnte als Wärmepolster für kalte Zeiten.

So sollen Speicheltest individuell bei einem Diätprogramm helfen können. Ein Bodykey-Programm von Nutrilite kann so beispielsweise dabei helfen ein individuelles Diät-Programm zu entwickeln. Bei Speicheltest werden nur bestimmte Gene untersucht und anhand der Ergebnisse Ernährungsempfehlungen ausgesprochen.

Man sollte jedoch allgemein Vorsicht walten lassen bei Gen-Analysen so kann ein MTHFR-Gen in mutierter Form dazu führen, dass das Vitamin Folsäure nicht gut aufgenommen wird. Es kommt dann zu schwerer Müdigkeit, Depressionen, Schmerzen etc. Ein Überschuss an Folsäure kann bei diesen Menschen sogar zu Tumrobildung führen, daher sollten sie auf Nahrungsergänzungsmittel verzichten.

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