Kalorien von Kartoffeln

Kalorien von Kartoffeln

100 g Kartoffeln haben rund 70 kcal.

100 g Kartoffeln haben rund 70 kcal.

Die Kartoffel ist gesünder als ihr Ruf.

Die Vielfalt der Kartoffelsorten ist groß. So werden in Deutschland mehr als 200 verschiedene Sorten von Kartoffeln angebaut. Weltweit gibt es mehr als 5000 verschiedene Sorten.

90 % der Kartoffeln tragen weibliche Namen wie Lena, Laura oder Gala.

Jeder Deutscher verzehrt im Jahr rund 53 kg Kartoffeln. Die Knolle gilt als sehr kalorien- und kohlenhydratreich.

Dabei kommt es vor allem auf die Zubereitung an. Frittiert, gebraten mit viel Fett sind so Kartoffeln in Form von Chips, Bratkartoffeln, Pommes tatsächlich nicht gut für die schlanke Linie.

Die Kartoffel an sich hat an sich auf 100 g nur 70 kcal. Damit hat Reis mehr Kalorien auf 100 g nämlich 104 kcal. Noch mehr Kalorien haben Nudeln auf 100 g haben sie rund 334 kcal.

Somit sind Kartoffeln von den Drei Kandidaten: Reis, Kartoffeln und Nudeln am wenigsten kalorienhaltig.

  • 100 g Kartoffeln haben 70 kcal
  • 100 g Reis haben 104 kcal
  • 100 g Nudeln haben 334 kcal

Richtig zubereitet ist die Kartoffel sogar sehr gesund. Sie ist reich an Kalium, Magnesium und Kalzium. So wird der Stoffwechsel durch das in der Wunderknolle enthaltene Eiweiß angeregt.

Enthalten sind 14 bis 17 mg Vitamin C die die Fettverbrennung ankurbeln.

Die Kartoffel ist heute eine beliebte Beilage und wird meist nur ungern geschält.

Im Ursprung bauten Inkas die Kartoffeln an. Mit den spanischen Eroberern kam sie nach Europa. Da die Leute zunächst nur das Grüne der Kartoffel alles wurde ihnen schlecht und die Kartoffel wurde erst später ein begehrtes Grundnahrungsmittel in Europa. Zunächst landete als Schweinefutter, nur die Blüte wurde zur Dekoration von Hütten etc. genutzt.

Nach einer Legende hat Friedrich der große ab 1756 dann Kartoffelfelder von Soldaten bewachen, die Leute wurden neugierig stahlen und begannen auch die verschmähte Kartoffel zu essen.

Die Stärke der Kartoffel wird gern in Soßen als Binder verwendet, im Papier (für höhere Festigkeit) oder Bio-Plastik, etwa 40 % der Kartoffelproduktion in Deutschland oder auch mit Wasser angemischt nutzt man Kartoffelstärke als Kunstschnee in Hollywoodfilmen anstelle von umweltbelastendem Plastik.

Auch Kartoffelkleister lässt sich aus der Stärke herstellen mit dem man sogar Tapeten kleben kann. Man erhält die Stärke aus geriebenen Kartoffeln, wenn man warte. Wird sie erhitzt in Wasser so lagert sie diese ein und quillt auf. Es ensteht eine feste Masse.

Kartoffeln richtig lagern

Nur richtig gelagerte Kartoffeln bleiben lang frisch.

Nur richtig gelagerte Kartoffeln bleiben lang frisch.

Die richtige Lagerung ist wichtig, um die gesunden Inhaltsstoffe der Kartoffel zu erhalten. Optimal ist eine Temperatur von 4 bis 6 °C. Die Lagerung kann in der Küche oder im Keller erfolgen. Am besten in einer Papiertüte oder in einem Korb. Lagert man Kartoffeln in Plastiktüten oder Folien kommt es zu mehr Feuchtigkeit und Schimmel und man sollte diese Art der Lagerung der Kartoffel daher meiden.

Helligkeit und Sonnenlicht sollte man meiden, da sonst Keime an der Kartoffel enstehen. Im geringen Maße sind sie unschädlich und können vor der Zubereitung einfach entfernt werden.

Unter Licht treiben Kartoffeln schneller aus.

Bei langen Trieben steigt der Solaningehalt. So kann es zu Fieber, Übelkeit und Magenschmerzen kommen.

Das Kartoffelwasser vom Kochen kann man auch nutzen um die Hände weich und geschmeidig zu halten. Hierzu kippt man das Wasser nicht einfach weg, sondern badet die Hände darin. So kann man trockene und rissige Hände gut behandeln.

Steckt man eine Kartoffel aufgeschnittene Kartoffel mit älterem Brot in einen Plastikbeutel so wird dieses wieder weich.

Auch bei neuen Lederschuhen kann die Kartoffel helfen. Wenn diese drücken so steckt man über Nacht eine aufgeschnittene Kartoffel mit der feuchten Fläche in den Schuh an die Stelle die drückt. Der Schuh wird so weich und geschmeidig.

Die Kartoffelschalen eigenen sich auch gut zum Reinigen von hartnäckigen Verschmutzungen in der Küche. Dabei wird der hohe Stärkeanteil der Kartoffel wie ein sanftes Scheuermittel auf verschmutzen Töpen und Armaturen.

Durch die Kohlenhydrate wird auch Serotonin als Wohlfühlhormon ausgeschüttet.

Mit Kartoffeln lassen sich auch Kartoffelwickel machen. Die Kartoffel gibt nämlich äußerliche Wärme langsam und konstant ab und kann so bei Erkältung und Husten helfen. Die heiße Kartoffel wird mit einer Kabel zerdrückt und in einen Handtuch eingewickelt auf die betroffenen Stellen gelegt. Verspannungen der Bronchien lassen sich so lockern.

Bei leichten Magenbeschwerden kann der frisch geresste Saft einer rohen Kartoffel mit ihrer Stärke die Magensäure binden und einen Schutz für die Magenwände bieten.

Sogar ein Putzmittel kann man aus ihr erstellen. Man gibt sie in Wasser, schüttelt bis es schäumt und stellt alles 12 Stunden lang kalt. Löst sich nun das Solanin so wirkt dieses als fettlösendes Putzmittel. Man muss es jedoch kühl lagern, um Verderbung zu vermeiden.

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