Körperanalyse

Körperanalyse

Eine Körperanalyse gibt Auskunft über das Trainingslevel und Fortschritte.

Eine Körperanalyse gibt Auskunft über das Trainingslevel und Fortschritte.

Bei der Körperanalyse wird die Zusammensetzung des Körpers aus Muskeln, Fett, Wasser und Knochen untersucht. Es spielt also nicht nur das reine Körpergewicht auf der Waage eine Rolle, sondern wie sich dieses auf die einzelnen Faktoren verteilt.

Der Bodymass-Index berücksichtigt die genau Verteilung bei der Berechnung nicht.

Gerade wenn man Gewicht verlieren möchte und Muskeln aufbauen will ist die genaue Zusammensetzung bei einer Körperanalyse wichtig, um Trainings- und Abnehmfortschritt besser verfolgen zu können. So kann man individuelle Ernährungspläne und Trainingspläne erstellen. Die Analyse gibt auch einen Überblick über den gesundheitlichen Zustand des Abnehmwilligen bzw. sein Trainingslevel.

Idealwerte

Bei der Körperanalyse untersucht man die Zusammensetzung des Körpergewichtes bezogen auf Knochen, Muskeln, Fett und Wasser.

Bei der Körperanalyse untersucht man die Zusammensetzung des Körpergewichtes bezogen auf Knochen, Muskeln, Fett und Wasser.

Dabei gilt, dass der Körperfettanteil bei Männern idealerweise zischen 6 und 24% liegen sollte, bei Frauen darf es mit 14 bis 31% etwas mehr sein aufgrund ihres genetisch bedingt anderen Körperaufbaues. Dabei unterscheidet man 2 Arten von Fetten. Den lebenswichtigen essentiellen Fetten und den nicht essentiellen Fetten die man als überschüssiges Körperfett reduzieren möchte. Das lebenswichtige Fett sorgt für einen Schutz der Organe, dient als Energiereserve, schützt die Gelenke und reguliert die Temperatur des Körpers, auch Vitamine werden hier gespeichert.

Durch Bewegung und eine Ernährungsumstellung kann das nicht essentielle Fett reduziert werden.

Die Muskelmasse stärkt die Wirbelsäule und ist wichtig für ein gesundes Zusammenspiel mit dem Skelett und den einzelnen Knochen und Gelenken. Es hält den Körper in Bewegung und verbrennt Kalorien. Gerade wenn man mit dem Training beginnt, kann es sein, dass sich das Körpergewicht nicht ändert trotz Sport und anderer Ernährung oder gar noch zulegt. Dieses ist darin begründet, dass man Fett in Muskeln umwandelt und diese eine höhere spezifische Dichte haben und somit auf der Waage mehr wiegen. Mit mehr Muskelmasse wird allerdings auf Dauer der Grundumsatz an Kalorien erhöht und man kann besser Abnehmen, das Gewicht halten und erhält besser definierte Muskelgruppen. Auch haben sie ästhetische Vorteile und steigern so das Selbstbewusstsein und machen attraktiver für das andere Geschlecht. Bei Männer liegt der ideale Anteil an Muskeln zwischen 38 und 57% und bei Frauen zwischen 29 und 41%.

Der Anteil an Wasser im Körper sorgt für einen guten Stoffwechsel, fördert die Konzentration, schützt vor Müdigkeit und ist essentiell lebenswichtig. So sollte der Körperwasseranteil bei Männern zwischen 60 und 65% liegen und bei Frauen bei 50 bis 55%.

Die Knochenmasse beträgt bei Männern etwas 15% des Körpergewichtes und bei Frauen 12%. Neben dem Knochenmineralanteil enthalten Knochen auch Knochenmark, Blutbahnen, fett- und blutbildendes Gewebe, Nerven und Gewebs- sowie Blutflüssigkeit. Die Knochen an sich enthalten 50% Wasser, 15% Fett und 11% Knorpel. Nur 24% entfallen bei den Knochen auf den Knochenmineralanteil der hauptsächlich durch Kalzium gebildet wird. Bei der Berechnung der Knochenmasse spielt nur das Knochenmineral eine Rolle, es liegt in bei Frauen ca. 1 kg unter dem von Männern.

Wie wird gemessen?

Eine Körperfettwaage misst nicht nur das Gewicht, sondern gibt auch kann wie es sich verteilt.

Eine Körperfettwaage misst nicht nur das Gewicht, sondern gibt auch kann wie es sich verteilt.

Die Körperanalyse erfolgt in der Regel mit speziellen Geräten oder einer Körperfettwaage. Abhängig von Alter, Geschlecht, Körpergröße und Trainingslevel variieren die Idealwerte. So erhält man neben den genauen Werten der Körperanalyse, das Körpergewicht und den ermittelten BMI (Body-Mass-Index). Letzter gibt jedoch keine Auskunft darüber wie genau sich das Körpergewicht auf Fett, Muskeln, Wasser und Knochen verteilt.

Zur Messung wird eine geringerer elektrischer Impuls durch den Körper an den Füssen oder den Händen geleitet. Aufgrund der Leitfähigkeit/Widerstandes lässt sich dann die Verteilung von Körperfetten, Wasser, Muskeln und Knochen ermitteln. Dazu muss man beispielsweise Körperfettwaagen barfuß betreten, um die Messergebnisse nicht zu verfälschen.

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