Richtig laufen

Richtig laufen

Richtig laufen hält fit und hilft beim Abspecken.

Richtig laufen hält fit und hilft beim Abspecken.

Wer abspecken möchte kann das durch Ausdauertraining erreiche, richtig laufen will aber gelernt sein. Was man fürs Laufen beachten sollte erfahren sie in den folgenden Abschnitten.

Durch Laufen kann man abnehmen und auch Krankheiten wie Diabetes vom Typ II vorbeugen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Neben dem richtigen Training und der passenden Ernährung spielt auch der individuell Laufstil eine wichtige Rolle wenn man richtig laufen will. Aber auch in der Tierwelt kann man sich einiges abgucken, so beschleunigt ein Gepard zum Beispiel besser als mancher Porsche mit 11 km/h pro Schritt Steigerung. So kommt er in 3 Sekunden von 0 auf 100 km/h ein Standard-Porsche benötigt hierfür gut 4,5 Sekunden. Er ist er ein Kurzstreckensprinter und ruht nach dem Sprint den Tag wieder aus.

Auch die große Giraffe ist flott unterwegs mit 55 km/h und 2 Tonnen Körpergewicht. Ein richtiger Renner ist auch der Vogel Strauß mit 70 km/h Maximalgeschwindigkeit.

Das Känguru hat sehr dehnbare Sehnen, die wie Sprungfedern wirken und so gut 13 Meter weit springen können. Der Weltrekord beim Springen liegt bei 8,95 durch Mike Powell. Ein Frosch kann sogar aus dem Stand 10 Mal soweit springen wie seine Körperlänge beträgt.

Der Mensch schaft es da nur auf beschauliche 45 km/h Spitzengeschwindigkeit. Nicht nur Muskeln, sondern auch feste Bindegewebe sind der Schlüssel dazu wenn man den Rekorden der Tierwelt beim laufen und Springen nach eifern möchte.

Lauftypen

Abhängig vom Lauftyp gilt es seinen Trainingsplan anzupassen.

Abhängig vom Lauftyp gilt es seinen Trainingsplan anzupassen.

Es ist auch wichtig zu wissen welcher Lauftyp man ist. Man unterscheidet:

Den Leistungsportler, der wöchentlich bis zu 100 Kilometer läuft und einen ausgefeilten Trainingsplan hat. Er trainiert bewusst auch Kraft und Koordination. Er läuft hauptsächlim im aeroben Bereich und nutzt Pausen zur Regeneration

Der Genussmensch schätzt sich selbst richtig ein und übertreibt es beim Laufen nicht. Er trainiert regelmäßig 3 Mal die Woche für eine Stunde. Er ist nicht auf Spitzenwerte aus, sondern läuft wann es ihm passt und er Spaß am laufen hat.

Der Wiedereinsteiger hat schon mal ein intensives Lauftraining absolviert und will nach einer Pause wieder ans Laufen kommen. Er steigert sich langsam in seiner Laufleistung und legt immer häufiger Trainingseinheiten und längere Laufstrecken ein.

Der Walker will in Bewegung bleiben, legt aber nicht lange Strecken am Stück zurück. Wie auch beim Nordic-Walking steht für ihn die Bewegung als Ausgleich zum Beruf und Alltag im Vordergrund. Er läuft mit bis zu 6 km/h und trainiert durchaus 3 bis 4 Mal die Woche wie die Zeit es erlaubt.

Der vitale Läufer. Für ihn steht das Laufen als Gesundheitsprogramm im Mittelpunkt. Er läuft regelmäßig. Er trainiert neben Ausdauer auch mit Intervall-Trainingseinheiten. Dabei wird die Laufphase immer wieder von kleinen Sprinteinlagen unterbrochen. Dieses HITT (High Intensity Intervall Training) eignet sich gut zum Fettabbau, es ist nicht so eintönig wie Joggen. Er trainiert 3-4 Mal pro Woche je 45  Minuten lang.

Der Cross-Renner hält sich nicht an ausgetreten Pfade. Er sucht das Abenteuer Querfeldein. Über Stock und Stein sucht er den besonderen Kick und die Einsamkeit beim Laufen. Bis zu 90 Minuten kann sein Lauftripp dauern. Er ist gut ausgerüstet für Notfälle mit Handy, wetterdichter Kleidung und solidem Schuhwerk um für alle Unwegsamkeiten gerüstet zu sein.

Aufwärmen

Dehnübungen sind wichtig zum Aufwärmen.

Egal welchem Lauftyp man angehört so gilt, dass man vor dem Laufen mit Dehnungsübungen wie leichten Kniebeugen etc. beginnt. Auch Ausfallschritte bei denen man in die Knie geht wärmen die Muskulatur auf, dehnen die Bänder und beugen Verletzungen beim Laufen vor.

Mit durchgestreckten Beinen kann man den Oberkörper nach vorne beugen und versuchen mit den Fingerspitzen die Zehenspitzen zu berühren, anschließend kommt man wieder hoch und streckt sich nach oben durch, so werden die Beine und der Rücken gestreckt.

Ist ein Boardstein oder eine andere Erhöhung vorhanden stellt man sich so drauf, dass die Ferse in der Luft hängt. Jetzt drück man diese nach hinten in den negativen Bereich nach unten weg. Diese Übung dehnt die Sehnen und stärkt auch die Sprungkraft, wenn man sie regelmäßig wiederholt.

Wer richtig laufen will, macht sich also warm vor dem Training. Aber auch ein leichtes Auslaufen nach dem Trainingslauf ist wichtig, um die Muskulatur zu lockern, Krämpfen und Muskelkater vorzubeugen. Auch der Kreislauf kann so langsam runter gefahren werden. Denn nur die Giraffe verträgt auf Dauer einen Puls von 200 Schlägen die Minute da ihr Herz das Blut durch den langen und massigen Körper pumpen muss.

 

 

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